Offizielle Amtssprache: Spanisch
Einheimische Sprachfamilien: Arawak, Arutani-Sape, Caribe, Chibcha, Guahibisch, Salivanisch, Tupi-Guarani, Yanomamisch, Warao, Puinave, Yuwana, Pumé
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Das in Venezuela gesprochene Spanisch ist bereits dem karibischen Spanisch zuzurechnen. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat es intensive Einwanderung nach Venezuela gegeben. Die größten Gruppen sind Galizier, Italiener, Portugiesen, Syrer/Libanesen und Deutsche. Auch aus anderen amerikanischen Ländern kamen Einwanderer. Die Einwanderer haben sich vor allem in der Küstenregion angesiedelt. Oft beherrschen sie noch ihre Sprache. Besonders zu nennen ist die Kolonie Tovar, 30km von Caracas entfernt. Hier haben sich 1843 Alemannen vom Kaiserstuhl angesiedelt, die bis zum 2. Weltkrieg isoliert lebten. Bis dahin sprachen sie nur ihren alemannischen Dialekt. Seitdem können sie aber zunehmend Spanisch. Vor dem 2. Weltkrieg gab es vornehmlich Mischlinge von Indianern, Spaniern und Afrikanern in der Region. Man spricht karibisches Spanisch. Die Region östlich und südlich des Orinoco umfaßt gut 45% des Staatsgebiets, ist aber sehr dünn besiedelt. Die Region gehört zur Regenwaldzone. Die Einwohner sind vornehmlich Indianer. Im Küstenbereich sind dies die Warao.