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Offizielle Amtssprache: Spanisch, Englisch
Umgangssprache: Spanisch, (Englisch)
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Puerto Rico besteht zum einen aus der Insel Puerto Rico samt der unbewohnten Insel Mona im Westen. Beide sind den Großen Antillen zuzurechnen. Zum anderen gehören die Inselgruppe Culebra und die Insel Vieques, die zu den Kleinen Antillen, genauer eigentlich den Jungferninseln zu rechnen sind, zu Puerto Rico. Auf Vieques gibt es eine amerikanische Garnison, die einen Großteil der Bevölkerung ausmacht.
Im ganzen Land wird praktisch nur Spanisch gesprochen. Lediglich 2% der Bevölkerung sprechen Englisch als Muttersprache, meist Einwanderer (oder schon deren Nachfahren) aus den USA. Viele Portoricaner beherrschen Englisch, es ist die Unterrichtssprache an der Universität; ihre Funktion als zweite Amtssprache hat aber eher geringe Bedeutung. Neben englischsprachigen Minderheiten gibt es nach dem Ethnologue Korsisch, Jiddisch, Italienisch, Judenspanisch, Syrisch-Arabisch, Haitianisch, Papiamentu, Deutsch und Chinesisch.
Die verschiedenen Regionen weisen unterschiedliche Varianten des Spanischen auf: zum einen das Spanisch der Jungferninseln Culebra und Vieques, dann der Dialekt des Nordens, schließlich der des Südens. Norden und Süden der Hauptinsel sind durch eine Gebirgskette voneinander getrennt, die auch eine Kultur- und Klimagrenze darstellt.
Es gibt eine bedeutende portorikanische Minderheit in den USA, die Kontakt mit Puerto Rico halten.
APA Guide Puerto Rico.
Offizielle Amtssprache: Englisch
Umgangssprachen: Calypso English, (Papiamentu, Libanesisch, indische und drawidische Sprachen), [Negerhollands], [[[Inselkaribisch]]]
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Die Amerikanischen Jungferninseln (USVI) bestehen im wesentlichen aus den Inseln St. John, St. Thomas und St. Croix (ausgesprochen: Sin Kroi). Ein großer Teil der Bevölkerung stammt von anderen karibischen Inseln, hat sich aber sprachlich an die "Einheimischen" angepaßt. Diese bestehen zu zwei Dritteln aus Nachfahren afrikanischer Sklaven, zu 20% aus Mulatten und zu 10% aus Eurasischstämmigen, darunter auch einige Inder und Libanesen. Diese beiden Gruppen sprechen noch ihre Sprachen, die übrigen haben sich an die afrikanischstämmig-mulattische kreolische Kultur angepaßt, bis auf einige Festlands-US-Amerikaner, die nur Englisch, und einige Portorikaner, die Spanisch und Englisch sprechen. Man spricht eine Kreolsprache auf englischer Basis, die Calypso English genannt wird. Die niederländischbasierte Kreolsprache Negerhollands ist im 19. Jh. ausgestorben. Es gibt eine kleine Papiamentu-sprachige Minderheit.
Die Amerikanischen Jungferninseln wurden um 5000 v.Chr. erstmals besiedelt, wohl von Venezuela aus. Dieses erste Volk wird Ortoroiden genannt. Es gibt nur archäologische Hinweise auf sie. Um 400 v.Chr. wurden sie von Arawak-Indianern verdrängt oder assimiliert. Diese hießen Igneri. Erst um 1400 kam eine weitere Gruppe ins Land, die wohl caribischen Ursprungs war. Sie nannten sich selbst Kalinago und waren eine kriegerische Kultur. Sie unterwarfen die Igneri. Allerdings waren sie relativ gering an Zahl und verbanden sich mit Igneri-Frauen. Es bildete sich eine neue Sprache, das Inselkaribische, auf Igneri-Grundlage mit starken Einflüssen vonseiten der Cariben. Diese Sprache sprachen zumindest die Frauen und kleinen Kinder. Die Männer hatten eine eigene Sprache, die entweder ein arawak-basiertes Pidgin oder Kreol war oder eine arawakische beeinflußte Caribe-Sprache (letzteres ist eher unwahrscheinlich) oder auch eine stärker caribisch beeinflußte Variante des Inselkaribischen. Ab 1625 siedelten sich Niederländer, Engländer sowie einige Franzosen an. 1650 wurde St. Croix spanisch besetzt, bald darauf von den Franzosen, die die Insel an den Malteserorden verkauften. 12 Jahre später wurde sie wieder französisch, 1735 fiel sie an Dänemark. Kurz zuvor hatten sich schon dänische Siedler niedergelassen. Diese stammten vor allem aus Schleswig und Holstein (das damals dänisch war), waren also teilweise niedersächsischsprachig . Von beiden Sprachen finden sich aber keine Spuren. Obwohl Amtssprache bis 1917 Dänisch war, paßten sich die Dänen sprachlich der kreolischen Kultur an. St. Thomas war zunächst in niederländischem Besitz und gelangte 1672 an Dänemark, ebenso 1684 St. John, das ab 1716 von Dänen besiedelt wurde. Wie auf den meisten karibischen Inseln holten die Siedler bald afrikanische Sklaven ins Land, diese überflügelten an Zahl schnell die europäischen Siedler. Die Kariben verschwanden dabei von der Bildfläche. Zu den dänischen Siedlern kamen zwischen 1685 und 1715 kamen auch brandenburgische Siedler, da dem brandenburgischen Kurfürsten eine Siedlung auf St. Thomas für 30 Jahre zugestanden wurde.
1917 verkaufte Dänemark die Dänischen Jungferninseln an die USA, in deren Besitz sie noch heute sind.
Offizielle Amtssprache: Englisch
Die Insel ist unbewohnt.
Offizielle Amtssprache: Englisch, Chamorro
Einheimische Umgangssprache: Chamorro

[Die hier weißen Inseln nördlich von Guam sind der Bund der Nördlichen Marianen. Sie gehören auch zu den USA.]
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Man spricht traditionell Chamorro. Die einheimischen Chamorro-Sprecher machen heute aber nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung aus. Nur im Süden dominieren sie noch. Ein Viertel der Bevölkerung sind Philippinen, daneben gibt es US-Amerikaner, Chinesen, Japaner und Koreaner. Der Tourismus ist vornehmlich auf Japaner ausgerichtet, in der touristischen Infrastruktur dominiert daher das Japanische.
Die Chamorro sind möglicherweise um 2000v.Chr. von den Philippinen eingewandert. Guam war seit dem 16. Jh. unter spanischer Herrschaft. Das Chamorro ist daher stark spanisch beeinflußt. Auch die philippinische Einwanderung datiert teilweise noch aus der Zeit, da die Chamorro durch die spanische Eroberung nur noch ein paar Tausend Menschen umfaßte. 1898 fiel die Insel an die USA. Während des 2. Weltkrieges war sie von Japanern besetzt und wurde in den Kampfhandlungen stark zerstört.
Offizielle Amtssprache: Englisch, Samoanisch
Umgangssprachen: Samoanisch, Tokelau

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Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sind Samoaner (sie leben auf den Inseln Tutuila und Manu'a). Sie sprechen Samoanisch. Es gibt eine sehr kleine Minderheit von amerikanischen Einwanderern, die Englisch sprechen. Olohega (auch als Olosenga oder Swains-Insel bekannt) gehört historisch zu Tokelau und wird von diesem beansprucht. Es leben aber nur 15 Menschen dort; sie sprechen Tokelau. Rose Island oder Rose Atoll ist unbewohnt.
Offizielle Amtssprache: Englisch, Chamorro, Karolinisch
Umgangssprachen: Chamorro, Karolinisch, Tanapag, Englisch, Koreanisch, Japanisch, Thai, chinesische, philippinische, indische und andere mikronesische Sprachen (z.B. Sonsorol)

[Die weiße Insel ist Guam. Sie gehört auch zu den USA.]
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Die Nördlichen Marianen bilden zusammen mit der Insel Guam die Inselgruppe der Marianen. Wie Guam sind die Nördlichen Marianen autonomes nicht-inkorporiertes Territorium der USA.
Die Nördlichen Marianen bestehen aus 14 Inseln: Farallón de Pájaros (Urracas), Maug-Inseln, Asunción, Agrihan (Agrigan), Pagan, Alamagan, Guguan, Sarigan, Anatahan, Farallón de Medinilla, Saipan, Tinian, Aguijan (Agiguan), Rota. Saipan, Tinian und Rota bilden eigene Kommunen; zusammen bilden sie die die Südinseln der Nördlichen Marianen. (Das unbewohnte) Aguijan gehört zur Kommune Tinian. Die übrigen Inseln sind zur Kommune der Northern Islands Municipality zusammengefaßt. Von diesen ist heute nur die Insel Alamagan von 7 Personen und seit den 2000er Jahren Agrihan von 9 Personen bewohnt. Bis zu einer Reihe von Vulkanausbrüchen in den frühen 90er Jahren waren Agrihan und auch Pagan und Anatahan bewohnt. (1939-1945 lebten einige japanische Meteorologen auf den Maug-Inseln, auf Sarigan lebten von 1900-1945 einige Chamorro.) Die Bewohner von Alamagan und Agrihan sprechen Karolinisch.
Die größte Insel ist Saipan. Im Norden der Insel leben Tanapag. Deren Sprache ist durch das Chamorro bedroht. Menschen unter 30 sprechen in aller Regel kein Tanapag mehr. Außerdem leben Karolinisch- und Chamorro-Sprecher auf der Insel. Auf Rota und Tinian sind die Chamorro die größte Gruppe. Auf Saipan sind sie die zweitgrößte. Die größte Bevölkerungsgruppe auf Saipan und die zweitgrößte auf Tinian und Rota sind Philippinen, die meist in den letzten Jahrzehnten eingewandert sind. Auf Rota und Tinian sind Philippinen und Chamorro bis auf kleine Minderheiten von Einwanderern die einzigen Gruppen, auf Saipan gibt es auch eine Reihe von Chinesen, Koreanern, Japanern, Thailändern, Indern, Europäern und (nicht-karolinischsprachigen) Mikronesiern.
Auf Rota und Tinian dominiert Chamorro als Umgangssprache, auf Saipan ist durch die bedeutende Einwanderung die Bedeutung des Englischen als lingua franca gestiegen.
Wie Guam waren die Nördl. Marianen seit dem 16. Jh. unter spanischer Herrschaft. Während dieser Zeit starb fast die gesamte damals einheimische Bevölkerung (90-95%) aus. Die Inseln wurden von den Philippinen und den Karolinen neu besiedelt. Die ursprüngliche Bevölkerung stellen möglicherweise die Chamorros dar, die heute noch auf Saipan, Tinian und Rota siedeln und später wieder an Zahl zugenommen haben. Die Chamorros sind auch ca. 2000v.Chr. von den Philippinen eingewandert und haben sich möglicherweise später mit melanesischen und mikronesischen Einwanderern vermischt. Die Einwanderer von den Karolinen sind Mikronesier. Ende des 19. Jhs. verkauften die Spanier die nördl. Marianen an Deutschland. Seit 1919 standen sie unter japanischer Herrschaft, die 1945 von den Amerikanern abgelöst wurde. Seitdem kamen chinesische und us-amerikanische Siedler, außerdem Einwanderer von (anderen) mikronesischen Inseln (vor allem Sonsorol). Japanische und koreanische kamen wohl schon seit 1919. Seit 1975 sind die Inseln ein commonwealth in Union mit den USA.
Wikipedia.
1998 CNMI Statistical Yearbook (http://www.spc.int/prism/country/mp/Publicns/C_Pop_1998.pdf).
Offizielle Amtssprache: Englisch
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"Amerikanisch-Ozeanien" steht hier für den größten Teil der "United States Minor Outlying Islands". Außer den hier behandelten Inseln, die alle im Pazifik liegen, gehört nur noch Navassa in der Karibik dazu. Die Inseln sind alle bis auf Militär und Forscher unbewohnt.