Zurück zur Startseite


Ich freue mich über alle Hinweise, Email s. Impressum.

Vereinigte Staaten von Amerika

Faktische Amtssprache und "Nationalsprache" (seit 2006): Englisch


[Die Karte stammt aus der Wikipedia. Washington DC findet man
aufgrund seiner geringen Größe kaum auf der Karte,
sondern besser über den Eintrag zu Maryland.]

Zurück zur Nordamerika-Seite
Außengebiete (ohne Alaska und Hawaii)

North EastSouthMidwestWest
NeuenglandSouth AtlanticEast North CentralMountain
Middle AtlanticEast South CentralWest North CentralPacific
West South Central
MaineDelawareOhioColorado
New HampshireMarylandMichiganNeu-Mexiko
VermontWest VirginiaIndianaArizona
MassachusettsVirginiaIllinoisUtah
Rhode IslandWashington, D.C.WisconsinWyoming
ConnecticutNord-CarolinaMontana
Süd-CarolinaMinnesotaIdaho
New YorkGeorgiaNord-DakotaNevada
New JerseyFloridaSüd-Dakota
PennsylvaniaNebraskaKalifornien
KentuckyIowaOregon
TennesseeMissouriWashington
AlabamaKansasAlaska
MississippiHawaii
 
Louisiana
Arkansas
Oklahoma
Texas

 

 

Man spricht amerikanisches Englisch. Trotz der Politik des »melting pot« spielen Einwanderersprachen und Indianersprachen noch eine (allerdings ständig schwindende) Rolle, vor allem in den Reservaten. In den USA sind dank Einwanderung wohl fast alle Sprachfamilien vertreten. Als "amerikanische" Kultur und Sprache gilt die sich seit dem 17. Jh. unabhängig entwickelnde Kultur der eingewanderten Engländer. Sozusagen als ethnische Amerikaner gelten insofern die Nachfahren englischer Einwanderer sowie alle, die sich dieser ursprünglich englischen Kultur assimiliert haben. Die Einwanderer, die sich am ehesten in dieser Weise assimilieren, sind die aus dem germanischen Kulturraum kommenden (einschl. der Jiddischsprecher), sowie die Iren, sofern sie vorher noch Irisch sprachen. Es gibt aber auch unter Germanen und Iren auch nach Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten Gruppen, die Sprache und Kultur bewahrt haben.

Nie ihre Sprache bewahrt haben die Menschen, die aus Afrika kamen. Sie sind nicht als Einwanderer zu zählen, da sie gezwungenermaßen ins Land gebracht wurden. Sie sprechen teilweise eine Variante des Amerikanischen Englisch, die Black English genannt wird, ein junger Dialekt. Dieser Dialekt ist aber wohl auch ein Soziolekt; sozial höhergestellte Afroamerikaner sprechen meist die Dialekte der Umgebung. Seit etwa dem Zweiten Weltkrieg gibt es aber auch in bescheidenen Ausmaßen Einwanderer aus Afrika, die aber auch zu Assimilation neigen.

Neben Englisch ist in jüngster Zeit Spanisch die wichtigste Sprache geworden, vor allem im Süden des Landes. Dies geht meist auf Einwanderung aus Mittel- und Südamerika zurück.

Die größten Einwandergruppen sind: Engländer (s.o.), Iren, Waliser, Schotten, Jiddischsprachige Juden, Italiener, Deutsche, Schweden, Chinesen, Japaner, Russen, Polen, Libanesen, Griechen (Reihenfolge hier wahllos), vor allem seit dem Zweiten Weltkrieg auch Gruppen aus anderen als den obigen osteuropäischen Ländern.

Das Englische hat in Nordamerika verschiedene Kolonialdialekte entwickelt, die früher in drei Dialektgruppen zusammmengefaßt wurden: Neuengland-Dialekte, Südstaaten-Dialekte, General American. Jüngste Forschung kommt zu einer etwas anderen Einteilung. South, West und Midlands werden danach als Dialektgruppen betrachtet, neben den North-Dialekten, zu denen auch die Neuengland-Dialekte gehören. Die Nord-Dialekte werden unterteilt in die Gruppen North Central, Inland North, Ost- und West-Neuengland sowie den Dialekt von New York. Die Midland-Dialekte teilen sich in die Nord- und die Süd-Midland-Dialekte (s. A National Map of the Regional Dialects of American English. In jüngster Zeit besteht aber aufgrund der Medien und der bemerkenswerten Mobilität der Amerikaner eine Nivellierungstendenz zwischen ihnen.

  (Durck Klicken auf die Karte oder die Links zu den Bundesstaaten oben erhält man für den jeweiligen Bundesstaat genauere Informationen.)