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Ich freue mich über alle Hinweise, Email s. Impressum. Als Hintergrund habe ich die Flagge der Südstaaten gewählt, da sie in den Südstaaten eine folkloristische Bedeutung hat - allerdings nicht in Maryland, West Virginia, Washington D.C. und Delaware, wahrscheinlich auch nicht in Oklahoma.

Vereinigte Staaten von Amerika: Südstaaten

South

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South Atlantic
Delaware

Frühere Sprachfamilien: Algonkin

In Delaware gibt es noch einige Nanticoke. Sie sprechen aber kein Nanticoke mehr. Früher gab es auch Unami. Unmittelbar vor den Europäern beherrschten die irokesischen Fünf Nationen das Land. Die ersten Europäer waren Schweden, dann Niederländer.

Die stärksten Einwanderergruppen kamen aus Irland und Deutschland, gefolgt von Italienern, Polen, Jiddischsprechern. Später kamen Griechen, Ukrainer, Asiaten und Einwanderer aus südlicheren Teilen Amerikas. Die Schwarzen (Englisch-sprachig) machen etwa 17% der Bevölkerung aus. Obwohl Delaware im Bürgerkrieg mit dem Norden gekämpft hat, ist ihre Stellung nicht besser als im übrigen Süden.

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Maryland

Frühere Sprachfamilien: Algonkin


[Der weiße Punkt ist Washington DC. Ein Klick führt zum Eintrag zu Washington DC.]

In Maryland wurde Susquehannock und Nanticoke gesprochen, im Süden auch Powhatan.

Im Süden spielen Einwanderersprachen eine geringere Rolle als in anderen Staaten. Die frühen Siedler waren nach den Engländern Schotten (vor allem Ulsterschotten), Iren und Deutsche. Erst seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es wieder in größerem Maße Einwanderer. Ein großer Teil der Bevölkerung sind Schwarze; sie sprechen Englisch.

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Washington, D.C.

Frühere Sprachfamilie: Algonkin

Hauptsächliche Umgangssprache: Englisch

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In Washington wohnen Menschen verschiedenster Herkunft. Da es Hauptstadt ist, zieht es Menschen aus den ganzen USA und auch aus anderen Ländern an. Die Mehrheit der Bevölkerung (zwei Drittel) sind Nachfahren afrikanischstämmiger Sklaven. Allgemeine Umgangssprache ist Englisch. Dabei hat sich General American auch unter den in der Stadt geborenen als Umgangssprache durchgesetzt (?). Daneben sprechen die Einwanderer, die einen großen Teil der Bevölkerung stellen, ihre jeweilige eventuelle nicht-englische Muttersprache, meist nur als Haussprache. Außerdem gibt es die ausländischen Diplomaten, die sich mit Amerikanern meist auf Englisch verständigen, untereinander aber gegebenenfalls andere Sprachen sprechen.

Geschichte

Das Territorium des heutigen Washington DC lag in voreuropäischer Zeit im Kulturbereich des amerikanischen Nordostens. Auf dem Gebiet siedelten die Nacotchtank, die vielleicht zur Powhatan-Konföderation gehörten und wohl Powhatan sprachen, jedenfalls eine (Ost-)Algonkin-Sprache. Im 18. Jh. verließen sie aber die heutige Stadt. Zu dieser Zeit errichteten Engländer hier die Stadt Georgetown, heute ein Stadtteil von Washington DC. Sie gehörte zur Kolonie, seit 1776 zum Staat Maryland. Nach 1790 wurde das Gelände als neue Hauptstadt der USA ausgewählt. Es wurde der District of Columbia, gleichzeitig die Stadt Washington DC, aus Georgetown MD und weiteren Flächen in Maryland und aus dem Arlington County und der Stadt Alexandria VA in Virginia gebildet. Ab 1800 wurde dieser Distrikt Hauptstadt, es kamen Einwanderer aus den ganzen damaligen USA. Die aus dem Süden brachten teilweise Sklaven mit. Die Sklaverei wurde in Washington DC erlaubt, wenn auch später der Handel innerhalb der Stadt verboten wurde. 1846 wurden die Teile des Distrikts, die ursprünglich zu Virginia gehört hatten, wieder Virginia angegliedert, so daß heute der District of Columbia nur aus Teilen besteht, die von Maryland abgespalten worden waren.

Bis zum Bürgerkrieg war die Mehrheit der Bevölkerung europäischstämmig, aber englischsprachig, während die Afrikanischstämmigen zu einem Drittel Sklaven waren. Während des Bürgerkriegs blieb Washington DC Hauptstadt der Union, obwohl es vom konföderierten Virginia und dem neutralen Sklavenhalterstaat Maryland umgeben war. 1862 wurde die Sklaverei in der Stadt abgeschafft. Nach dem Bürgerkrieg kamen viele Schwarze in die Stadt. Viele wanderten später ab, so daß in den 20er Jahren nur noch ein Viertel der Bevölkerung schwarz war. Später gab es neue Einwander. Heute sind zwei Drittel der Einwohner afrikanischstämmig.

Wikipedia.
APA-Guide Washington DC

West Virginia
West Virginia trennte sich wegen der Sezession der Südstaaten von Virginia. In West Virginia gibt es die wenigsten Sprecher anderer Sprachen als Englisch in den Vereinigten Staaten (2,7% nach der Zählung von 2000).

Im Süden spielen Einwanderersprachen eine geringere Rolle als in anderen Staaten. Die frühen Siedler waren nach den Engländern Schotten (vor allem Ulsterschotten), Iren und Deutsche. Erst seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es wieder in größerem Maße Einwanderer.

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Virginia

Frühere Sprachfamilien: Irokesisch, Algonkin, Sioux

In Virginia lebten Powhatan nahe der Küste. Südwestlich von ihnen lebten Nottaway und Meherrin (Irokesen), südwestlich die Monacan und Saponi (Sioux) im Vorland der Appalachen. Im äußersten Westen ragte das Siedlungsgebiet der Cherokee nach Virginia hinein. Östlich davon lebten Tutelo.

Im Süden spielen Einwanderersprachen eine geringere Rolle als in anderen Staaten. Die frühen Siedler waren nach den Engländern Schotten (vor allem Ulsterschotten), Iren und Deutsche. Erst seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es wieder in größerem Maße Einwanderer. Ein großer Teil der Bevölkerung sind Schwarze; sie sprechen Englisch.

In den Appalachen wird ein altertümlicher englischer Dialekt von den sich als kulturell eigenständig empfindenden Appalachians gesprochen.

In Virginia werden Südstaatendialekte gesprochen.

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Nord-Carolina

Frühere Sprachfamilien: Algonkin, Irokesisch

Umgangssprachen: Englisch,..., Cherokee

Im äußersten Nordosten lebten Carolina-Algonkin. Westlich davon Nottaway und Meherrin (Irokesen). Im Westen lebten Cherokee.

Im Süden spielen Einwanderersprachen eine geringere Rolle als in anderen Staaten. Die frühen Siedler waren nach den Engländern Schotten (vor allem Ulsterschotten), Iren und Deutsche. Erst seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es wieder in größerem Maße Einwanderer. Ein großer Teil der Bevölkerung sind Schwarze; sie sprechen Englisch.

In den Appalachen wird ein altertümlicher englischer Dialekt von den sich als kulturell eigenständig empfindenden Appalachians gesprochen.

In Nord-Carolina werden Südstaatendialekte gesprochen.

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Süd-Carolina

Frühere Sprachfamilien: Siouan, Irokesisch, Muskogean

In Süd-Carolina lebten vor allem Catawba (Sioux), in den heutigen Grenzregionen auch Creek, Cherokee und Tuscarora. Sie gehörten zur Südost-Kultur. Das Catawba ist ausgestorben. Creek und Cherokee sind im 19. Jh. nach Oklahoma vertrieben worden.

Im Süden spielen Einwanderersprachen eine geringere Rolle als in anderen Staaten. Die frühen Siedler waren nach den Engländern Schotten (vor allem Ulsterschotten), Iren und Deutsche. Erst seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es wieder in größerem Maße Einwanderer. Ein großer Teil der Bevölkerung sind Schwarze; sie sprechen Englisch.

In Süd-Carolina hat sich daneben noch das Gullah, eine englisch-basierte Kreolsprache, die die afrikanischstämmigen Sklaven sprachen, erhalten. Es wird heute vor allem auf einigen Inseln und in Charleston gesprochen.

In den Appalachen wird ein altertümlicher englischer Dialekt von den sich als kulturell eigenständig empfindenden Appalachians gesprochen.

In Süd-Carolina werden Südstaatendialekte gesprochen.

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Georgia

Frühere Sprachfamilien: Muskogean, Sioux

Frühere Umgangssprachen: Cherokee, Creek, Choctaw, Chickasaw, Hichiti, Appalachee, Timucua, Yuchi

Umgangssprachen (über 1%): Englisch, (Spanisch)

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Georgia besteht aus einer Reihe verschiedener Regionen: Der Norden ist gebirgig. Er gehört zu den Appalachen. Er teilt sich in die Western Uplands im Nordwesten, die Blue Ridge Mountains im Nordosten und die Cohutta Mountains zwischen beiden.

An das gebirgige Nord-Georgia schließt sich im Süden das Piedmont an, eine Hügellandschaft, die die ersten europäischen Siedler an die italienische Landschaft gleichen Namens erinnerte. Das Piedmont stellt Zentral-Georgia dar. In dieser Region liegt auch Atlanta, dessen Agglomeration heute als eine eigene Region zu betrachten ist.

Das Piedmont ist von den flachen Regionen im Süden durch die "Fall-Line" getrennt, eine Region, die von Wasserfällen geprägt ist und einen recht abrupten Übergang zwischen hügeligem Norden und flachem Süden darstellt. Das Piedmont läßt sich noch in das Upcountry und das Lower Piedmont teilen.

Südlich der "Fall-Line" liegt die Küstenebene. Sie ist bis heute stark landwirtschaftlich geprägt und relativ gering besiedelt.

Die unmittelbare Küstenregion und die vor der Küste liegenden Inseln (Barrier Islands), zusammengefaßt als "Low Country" bilden wiederum zwei eigene, deutlich besondere Regionen, ebenso die Okefenokee-Sümpfe.

Im Norden leben die Appalachians. Diese englischsprachige Kultur ist stark von dem britischen Erbe geprägt, relativ einheitlich in dem Band von Staaten, in dem die Appalachen liegen und deren südlichster Georgia ist. Auch der Dialekt zeigt die Eigentümlichkeit dieser Region. Im Upcountry wird traditionell noch Upland Southern Dialekt gesprochen, wie z.B. im benachbarten Tennessee. Das Lower Piedmont bildet mit Teilen der Küstenregion den Plantation Belt, im 19. Jh. die wirtschaftlich stärkste Region. In dieser Zeit sind viele Menschen aus dem Upcountry nach Süden gezogen, um dort in der Industrie zu arbeiten. Da die dort bereits ansässige Bevölkerung weiterhin meist in der Landwirtschaft tätig war, blieben beide Gruppen getrennt und bewahrten ihre Sprache. Die Unterschiede blieben bis zur Mitte des 20. Jhs. bestehen.

Im "Low Country" ist die afroamerikanische Kultur kreolisch geprägt. Dort sprechen sie Geechee, einen Gullah-Dialekt. Dieser ist auf einigen Barrier Islands besonders lebendig. Die Weißen dieser Region sprechen Südküstenamerikanisch, den Dialekt des "Early British Colonial South", also der ehem. südlichen englischen Kolonien. Besondere Dialekte haben sich auch unter den Weißen im Okefenokee-Gebiet entwickelt. In und um Atlanta leben viele Nordstaatler. Dort gleicht sich der Dialekt tendentiell einem "General American" an. Im übrigen Land wird "Lowland South" oder "Deep South"-Dialekt gesprochen, von den Afrikanischstämmigen teilweise auch African American Vernacular English. Neben den regionalen Unterschieden ist in Georgia, wie in den meisten Südstaaten, die Identität als "Southerner" ausgeprägt, in Abgrenzung zu den Nordstaatlern. Diese verdrängt auch die in den übrigen USA wichtigeren Abstammungslinien (von denen die Mehrheit hier auf Engländer, Schotten, Iren und Deutsche zurückgehen). Man begreift sich eher als "Southerner" (man hat sich auch die einst abwertende Bezeichnung "Cracker" zu eigen gemacht) denn als Ire, Italiener usw. Eine dementsprechend marginale Rolle spielen Einwanderersprachen. Lediglich die Mennoniten, die hier meist oberdeutsche Dialekte sprechen, bewahren ihre Herkunftssprache. Auffällig ist nur die französische Sprachminderheit, die mit 0,6% immer noch die zweitgrößte ist. Hier sind aber möglicherweise Einwanderer aus Haiti, die eine französischbasierte Kreolsprache sprechen, mit einbezogen. Die drittgrößte, die "deutsche", geht wohl vornehmlich auf die Mennoniten zurück. Die einzigen Einwanderersprachen von Bedeutung (außer dem "Nordstaaten-Englisch") gehen auf jüngere Einwanderung zurück: Spanisch sprechen 5,6% (sämtlich aus Lateinamerika), Vietnamesisch 0,4%. Letztere sind erst in allerjüngster Zeit gekommen, zusammen mit Thailändern und Laoten.

Geschichte

Der äußerste Süden des heutigen Bundesstaates gehörte bis etwa 1800 zu Florida.

Die sprachlichen Verhältnisse der "wirklichen Einheimischen" sind in Georgia unter Geschichte zu betrachten. Georgia ist altes Kulturland. Die Paläoindianer, die ca. 9000-1000v.Chr. die Region besiedelten und Jäger und Sammler waren, wurden von der Waldland-Kultur abgelöst, die bäuerisch war und zahlreiche Tonwaren und Bestattungshügel hinterließ. Um 900n.Chr. begann die mississipische Epoche. Sie war stark vom Kontakt mit Mittelamerika geprägt. Diese wurde wiederum von Einwanderern verdrängt und machte der Lamar-Kultur Platz. Diese bestand, als die Europäer die Region erreichten. Über die sprachlichen Verhältnisse wissen wir erst für diese Zeit Bescheid. Damals lebten in den Appalachen Cherokee, der Rest des Landes gehörte im wesentlichen zur Creek-Konföderation. Es gab aber auch Gruppen von Choctaw, Chickasaw sowie Hichiti und Appalachee. Für die Okefenokee-Sümpfe ist eine timukuanische, später eine Yuchi-Besiedlung nachweisbar. Die Völker werden als Five Civilized Tribes zusammengefaßt.

Die Europäer kümmerten sich erst recht spät im die Region. Die Spanier reklamierten sie, bauten aber nur einige Forts an der Küste und schickten gelegentlich Expeditionen ins Hinterland. 1562 siedelten einige Hugenotten an der Küste, die aber bald von den Spaniern vertrieben wurden. Die Küstenregion blieb lange das Zentrum der europäischen Aufmerksamkeit. 1733 gründete ein Engländer hier eine Kolonie, die seit 1752 Kronkolonie war. Seitdem wurde afrikanische Sklaven eingeführt. Die indianische Bevölkerung war hier durch Kriege und Krankheiten weitgehend ausgestorben. Diese Kolonie wurde eine der 13 Gründungsstaaten der USA. Im 19. Jh. breiteten sich die Siedler ins Hinterland aus. Die Creek und übrigen muskogischen Völker wurden in den 1820er Jahren vertrieben. Die Cherokee entgingen diesem Schicksal für einige Jahre. Sie gründeten 1827 einen Staat nach us-amerikanischem Vorbild. Kurz vorher hatte Sequoia eine Silbenschrift für das Cherokee entwickelt. Nachdem auf ihrem Territorium Gold gefunden wurde, wurden auch sie vertrieben. Ziel der Vertreibungen war Oklahoma, wo ein neues Indianer-Territorium entstehen sollte. Der Weg dorthin wird als Pfad der Tränen bezeichnet, ein Viertel kam auf diesem Pfad um. Eine Gruppe spaltete sich von den Creek ab, die Seminolen, und floh in die Okefenokee-Sümpfe, wo sie einige Jahre der Verfolgung standhielten und sich schließlich nach Florida absetzten, wo sie noch heute leben. Einige (sehr) wenige Nicht-Seminolen entkamen auch und leben heute verstreut im Süden der USA, kaum in Georgia. In anderen Bundesstaaten des Südens wurden für diese Streugruppen Reservate eingerichtet. In Georgia gibt es keine Reservate. Die meisten Nachfahren von Indianern in Georgia sind assimiliert.

Nach der Vertreibung der Indianer stellten Afrikanischstämmige die Mehrheit der Bevölkerung. Sie waren in ihrer Mehrheit Sklaven. Mit zwölf anderen Kolonien gründete Georgia 1776/1788 die Vereinigten Staaten, die es 1861 wieder zugunsten der Konföderierten Staaten von Amerika verließ. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg und der Reconstruction wurde es 1870 wieder als Staat in die USA aufgenommen. Die Sklaven galten jetzt als frei, nach 1870 wurden aber zunehmend diskrimierende Gesetze gegen die Afrikanischstämmigen erlassen. Daher und aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation in Georgia zu Beginn des 20. Jhs. verließen viele Schwarze den Süden, so daß heute die Weißen in der Mehrheit sind. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die Lage entspannt, Nordstaatler wandern jetzt in den Süden ein, darunter auch Afrikanischstämmige, und siedeln in Georgia meist in der Atlanta-Agglomeration. Die Nachfahren der Afrikaner sprachen wohl zunächst Kreolsprachen, das Gullah kommt einer solchen noch nahe, mit der Zeit glich sich die Sprache aber der Sprechweise der Weißen an, es entstand das African American Vernacular English. Vor allem nach 1870 wurde dies auch von vielen zugunsten des Lowland Southern aufgegeben.

Florida

Frühere Sprachfamilien: Golfsprachen

Umgangssprachen: Englisch, Spanisch, Creek, Mikasuki, Griechisch, Katalanisch, Japanisch, Haitianisch, weitere Sprachen von Einwanderern


 
[Die Florida-Keys-Inselkette im Süden des Bundesstaates]

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Im Ballungsraum Miami sprechen über die Hälfte vorwiegend Spanisch bzw. Spanglish, ein code switching zwischen Englisch und Spanisch bzw. ein Spanisch mit starken englischen Einflüssen (landesweiter Anteil 15%). Die Mehrheit dieser Spanischsprecher sind Einwanderer aus Kuba bzw. deren Nachkommen; diese Gruppe lebt erst seit 1958 im Land. Im übrigen wird hauptsächlich Englisch gesprochen. Nach dem Phonogical Atlas of American English gehört das Englische Floridas zu den Südstaatendialekten. Demnach haben sich die zahlreichen vor allem neuenglischen Einwanderer sprachlich angepaßt. Die Bewohner des heute dichter bevölkerten Südens Floridas sind nämlich in ihrer Mehrzahl Nachfahren von Einwanderern des 20. Jhs., vor allem aus Neuengland, bzw. selbst Einwanderer. In Florida leben sehr viele Rentner, die ihr Erwerbsleben in anderen Bundesstaaten zugebracht haben. Sie sprechen wohl in der Regel ihre Heimat"dialekte". Die 17% Afroamerikaner, die in Florida leben, sprechen auch Englisch; sie sind teilweise Nachfahren von aus den Kernsüdstaaten geflohenen Sklaven.

Außer den Spanischsprechern gibt es noch einige Sprachinseln, in denen andere Einwanderersprachen neben Englisch gesprochen werden: So ist Tarpon Springs die Kommune mit dem höchsten Anteil an Griechen in den USA (11%), die Mehrzahl von ihnen spricht noch Griechisch. In New Smyrna leben Menorkiner, in Delray Beach Japaner. In den letzten Jahrzehnten sind neben Kubanern und Menschen aus der Dominikanischen Republik auch viele Haitianer eingewandert.

Die ursprünglich Bevölkerung ist im 18. Jh. ausgestorben. Allerdings sind im 19. Jh. viele Creek und Mikasuki nach Florida eingewandert. Sie wurden nach der us-amerikanischen Inbesitznahme wieder vertrieben, ein paar konnten sich aber in die Sümpfe retten, wo ihre Nachfahren heute Reservate haben. Allerdings sprechen die Creek, die sich in Florida Seminolen nennen, kaum noch ihre Sprache, die Situation des Mikasuki sieht etwas besser aus, allerdings spielt auch unter ihnen heute das Englische heute eine große bzw. dominante Rolle.

Geschichte

Die ersten Siedler kamen vermutlich vor 10.000 Jahren nach Nordflorida. Später gab es allerdings Verbindungen nach Mittel- und Südamerika. Seit 5000v.Chr. wurden die Indianer seßhaft. Später hat auch die mound-Kultur nach Florida ausgegriffen. Die ältesten Völker, die wir festmachen können, sind dieselben, die auch zur Zeit der spanischen Eroberung noch im Land lebten: Timucua im Norden bis hinunter nach Cape Canaveral, Hichiti im Pfannenstiel, Tocobega um Tampa, Calusa und Mayaimi im Südwesten und um den Lake Okeechobee, die Appalachee im zentralen Norden, Pensacola, Apalachicola und Chatot im Nordwesten, Ais und Jaega an der Ostküste, Tequesta an der Goldküste um das heutige Miami.

Ab Mitte des 16. Jhs. stand Florida unter zunächst loser spanischer Herrschaft. Einige Spanier kamen ins Land, die indianische Bevölkerung schrumpfte bald um drei Viertel und sank in der Folge weiter; außerdem gab es Verschiebungen in den Bevölkerungen durch Fluchtbewegungen. 1763 fiel Florida an Großbritannien und wurde in die britischen Kolonien West- und Ostflorida eingeteilt. Die Spanier verließen das Land, mit ihnen gingen die letzten 200 Indianer nach Kuba. An ihre Stelle traten englische Siedler, die im Unabhängigkeitskrieg zu Großbritannien hielten. Gleichzeitig flüchteten Creek und Mikasuki aus Alabama und Georgia nach Florida. Während des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs fiel Westflorida wieder an Spanien, 1783 auch Ostflorida. Gleichzeitig kamen Afrikaner, Karibikbewohner, Engländer, Spanier, Deutsche, Griechen, Sizilianer, Menorkiner, Creek, Choctaw u.a. ins Land. 1821 fiel Florida an die USA, seit 1845 ist es Bundesstaat.

Die nach Florida eingewanderten Indianer wurden Seminolen genannt. 1830 beschloß die amerikanische Regierung, sie zu vertreiben. Sie focht drei sog. Seminolen-Kriege gegen die Indianer aus. Am Ende wurden die meisten vertrieben (oder kamen um), etwa 300 konnten sich in die Sümpfe retten, wo sie noch heute leben. Heutzutage unterscheidet man die Mikasuki von den creeksprachigen Seminolen, die sich heute allein als Seminolen bezeichnen. Sie haben inzwischen Reservate in der Südhälfte des Landes.

Im Bürgerkrieg gehörte Florida zu den konföderierten Staaten. Bis ins 20. Jh. war praktisch nur der Norden, teilweise noch das Zentrum Floridas besiedelt. Seit den 20er Jahren begann die Erschließung des Südens, heute hat sich das Verhältnis deutlich umgekehrt. Der Norden ist daher die Domäne der "alteingesessenen" Weißen, auch crackers genannt. Er ist zu dem Gebiet zu rechnen, das man in den USA "the South" nennt. Im Süden leben hauptsächlich Einwanderer des 20. Jhs. (yankees). Die bedeutendste Einwanderergruppe sind neben Neuengländern Kubaner, die seit 1958 in nicht abnehmender Zahl ins Land strömen und im Großraum Miami über die Hälfte der Bevölkerung stellen.

APA Guide Florida.

East South Central
Kentucky

Frühere Sprachfamilien: Algonkin

Bei Kentucky ist nicht ganz klar, welche Völker vor den Europäern dort lebten. Darunter sind auf jeden Fall die Shawnee. Kentucky bildete den Übergang von der Südost- zur Nordostkultur.

Auch später blieb Kentucky eine Übergangsregion zwischen dem Süden und dem Mittleren Westen. Es war ursprünglich Teil Virginias, bevor es 1792 eigener Staat wurde. Im Bürgerkrieg wollte es neutral bleiben, mußte aber auf Seiten des Nordens mitkämpfen. In Kentucky sprechen nur 4% der Bevölkerung eine andere Sprache als Englisch. Die "größte" andere Sprache ist Spanisch mit 2%, gefolgt von Deutsch und Französisch mit 0,5% und 0,4%.

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Tennessee

Frühere Sprachfamilien: Muskogean, Yuchi, Irokesisch, Algonkin

In Tennessee lebten Chickasaw, Yuchi und Shawnee. Im Osten lebten Cherokee. Das Koasati-Gebiet ragte nach Tennessee hinein. Sie gehörten zur Südost-Kultur, die Shawnee schon zur Nordost-Kultur.

Im Süden spielen Einwanderersprachen eine geringere Rolle als in anderen Staaten. Die frühen Siedler waren nach den Engländern Schotten (vor allem Ulsterschotten), Iren und Deutsche. Erst seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es wieder in größerem Maße Einwanderer. 5% der Bevölkerung sprechen eine andere Sprache als Englisch, davon 2,5% Spanisch. Die nächstgrößten Gruppen sprechen Deutsch (0,5%) bzw. Französisch (0,4%).

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Alabama

Frühere Sprachfamilien: Muskogean, Irokesisch, Sioux

Alabama war von Alabama, Creek, Koasati, Chickasaw, Choctaw und Cherokee bevölkert. Im Südwesten ragte das Biloxi-Gebiet nach Alabama hinein. Sie gehörten zur Südost-Kultur.

Alabama war in seiner Geschichte Teil verschiedener Kolonialreiche, der Franzosen, Spanier und Briten (auch noch nach Gründung der USA). Dennoch sprechen heute nur gut 5% der Bevölkerung zu Hause andere Sprachen als Englisch. Der Anteil der Indianischsprachigen ist besonders verschwindend. Die größten sprachlichen Minderheiten sprechen Spanisch (3%), Deutsch und Französisch (je 0,5%).

In Alabama werden Südstaatendialekte gesprochen.

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Mississippi

Frühere Sprachfamilien: Golfsprachen, Yuchi-Siouan

Mississippi war vor allem von Choctaw bewohnt. Im Norden lebten auch Chickasaw, vielleicht auch Yuchi, im Süden Biloxi (Sioux), im Westen Natchez, Ofo (Sioux) und Tunica. Das Quapaw-(Sioux)-Gebiet ragte im Nordwesten nach Mississippi hinein. Von den indianischen Sprachen leben heute noch vor allem einige Choctaw-Sprecher im Land; der größte Teil dieses Volkes wurde aber 1830 nach Oklahoma vertrieben.

Wie Alabama gehörte Mississippi abwechselnd zu Frankreich, Spanien und Großbritannien, später tlw. als "Untertanenland" amerikanisch (Mississippi-Territorium), bevor es 1817 20. Staat der Union wurde. Heute sind Spanischsprecher mit 2% und Französischsprecher mit 0,4% die größten Sprachgruppen nach Englisch. 0,2% sprechen Deutsch, ebensoviel eine indianische Sprache. Insgesamt sprechen etwa 3,5% andere Sprachen als Englisch. Europäischstämmige Einwohner sind meist von britischer, irischer oder nordeuropäischer Herkunft, Afroamerikaner machen etwa 36% der Bevölkerung aus; bis 1940 stellten sie die Mehrheit.

In Mississippi werden Südstaatendialekte gesprochen.

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West South Central
Louisiana

Offizielle Amtssprache: Englisch, Französisch

Frühere Sprachfamilien: Golfsprachen, Adai, Caddoan

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In Louisiana lebten Atakapa, Chitimacha, Choctaw (hier Bayougoula genannt), Natchez (genauer Avoyel), Tunica, Adai und Caddo. Die Caddo sind 1859 nach Oklahoma geflüchtet. Ein Teil der Adai wanderte 1792 nach Texas, die übrigen starben im Laufe der ersten Hälfte des 19. Jh. aus.

Amtssprachen in Lousiana sind Englisch und Französisch. Es gilt übrigens nicht das englisch-basierte common law, sondern französisch geprägtes civil law - ein weiteres Zeichen für den europäischen Einfluß. Es gibt zwei französischsprachige Gruppen in Louisiana: die Cajun; sie sind aus Kanada eingewandert und sprechen Cajun, einen akadischen Dialekt; außerdem die sog. Louisiana-Kreolen. Sie sind die Nachkommen vornehmlich von Einwanderern aus Frankreich, die in der Zeit der französischen Kolonialherrschaft über Lousiana (bis 1803) ins Land kamen; es gibt aber auch schwarzhäutige Lousiana-Kreolen. Ihr gemeinsames Merkmal ist ein vom Cajun abweichender französischer Dialekt. Die Französischsprecher machen insgesamt 5% der Bevölkerung aus.

Louisiana gliedert sich in vier Regionen: Groß-New-Orleans, Florida-Kirchspiele (Louisiana ist darunter nicht in "Grafschaften", wie der Rest der USA, sondern in Kirchspiele (parishes) unterteilt), Nordwest-Louisiana und Acadiana. In Acadiana wohnen die meisten Cajuns. Das Französische oder Cajun herrscht hier vor allem auf dem Land vor, allerdings ist in dieser Region auch das Englische Cajun-Einfluß unterworfen. Die Houma sind Cajun-sprechende Choctaw. In Acadiana werden auch noch relativ viel Indianersprachen gesprochen, außerdem gab es deutsche Einwanderer sowie in jüngster Zeit eine größere Zahl von Einwanderern aus Laos, Vietnam und Kambodscha. Vietnamesen machen ein Prozent der Bevölkerung Louisianas aus und sind damit nach Englisch, Französisch und Spanisch die größte Sprachgruppe.

Vor allem in den Florida-Kirchspielen gibt es noch die Isleños, Nachkommen von Einwanderern von den kanarischen Inseln, die Isleño-spanisch sprechen, einen vor allem französisch beeinflußten kanarischen Dialekt. Das Isleño ist aber vom Aussterben bedroht.

Arkansas

Frühere Sprachfamilien: Caddoan, Sioux, Golfsprachen

In Arkansas lebten die Caddo (Caddoan), die Quapaw und die Osage (beide Sioux, Dhegiha-Gruppe). Das Siedlungsgebiet der Chickasaw und der Tunica ragte ins Staatsgebiet hinein. In Arkansas wird praktisch keine dieser Sprachen mehr gesprochen. Alle Indianer mußten aus verschiedenen Gründen das Land verlassen, meist Richtung Oklahoma.

Nur 5% der Bevölkerung sprechen andere Sprachen als Englisch, drei davon Spanisch. Die nächstgrößte Sprachgruppe ist Deutsch mit etwa 0,2%. Etwa ebenso sprechen Französisch. Arkansas war bis 1803 französisch.

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Oklahoma

Frühere Sprachfamilien: Kiowa-Tanoan, Caddoan, Sioux, Apache, Algonkin, Uto-Aztekisch

Bis ins 19. Jh. war Oklahoma von folgenden Völkern bewohnt: Kiowa, Wichita, Osage und Caddo. Im Gebiet der Kiowa gab es eine Insel von Plains Apatschen. Auf dem "Panhandle" lebten Komantschen, Arapaho und Jicarilla Apatschen. Komantsche-Sprecher leben noch heute um Lawton. Sie sind aber durchweg älter.

Bis 1890 war das Land das Indianerterritorium. In dieses Land wurden ab 1830 alle Völker östlich des Mississippi und noch einige andere vertrieben (auch wenn es einigen Indianern gelang, östlich des Mississippi zu bleiben).

Während des "Zugs der Tränen" in den 1830er Jahren und aufgrund anderer Vorfälle in den Jahrzehnten danach kamen dementsprechend viele indianischer Völker ins Land, die vorher nicht dort lebten. Das Ziel der amerikanischen Regierung war, alle indianischen Völker östlich des Mississippi in Oklahoma anzusiedeln. Am wichtigsten sind hier zu nennen die "zivilisierten Völker" des Südwestens, also die Cherokee und Völker der Muskogee-Familie. Auch aus dem Nordosten kamen Völker nach Oklahoma, so die irokesischen Cayuga und die Sprecher des Chiwere, einer Sioux-Sprache. 1859 flohen diejenigen Caddo, die vorher nicht in Oklahoma lebten, nach Oklahoma, ebenso die Kitsai, die vorher in Texas lebten. In Oklahoma gingen sie im Stamm der Wichita auf und übernahmen deren Sprache. Unter den Caddo begannen Ausgleichsprozesse, die zur Dialektnivellierung führten. Es gibt einige Cayuga-Sprecher. Das Huron ist vor kurzem ausgestorben.

Heute sind gut zwei Drittel des Territoriums von Oklahoma Tribal Statistical Areas bedeckt. Dies sind: Cheyenne-Arapaho, Caddo-Wichita-Delaware, Kiowa-Comanche-Apache-Ft Sill Apache-Caddo-Wichita, Kiowa-Comanche-Apache-Fort Sill Apache, Chickasaw, Choctaw, Citizen Potawatomi Nation-Absentee Shawnee, Seminole, Creek Seminole, Creek, Sac and Fox, Iowa, Kickapoo, Pawnee, Otoe-Missouria, Ponca, Tonkawa, Kaw-Ponca, Kaw, Osage, Cherokee, Seneca-Cayuga, Eastern Shawnee, Modoc, Peoria, Quapaw, Miami, Miami-Peoria, Wyandotte, Ottawa.

In Oklahoma werden wohl vornehmlich Southern Midland Dialekte gesprochen, im Süden vielleicht schon Southern American.

Knapp 10% der Bevölkerung sprechen eine andere Sprache als Englisch, gut die Hälfte davon Spanisch. 1% sprechen Indianersprachen; zählt man sie zusammen, sind sie die zweitgrößte Gruppe. Indianischer Herkunft sind aber gut 8% oder sogar 11% der Bevölkerung. Die nächstgrößten Sprachen sind Deutsch oder Niedersächsisch (0,7%) und Vietnamesisch (0,6%). Die größte Einwanderergruppe nach Herkunft sind die Deutschen.

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