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Kanton St. Gallen (Schweiz)

Einheimische Umgangssprachen: Alemannisch

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Die St. Galler Dialekte sind dem Ostschweizerischen zuzuordnen. Im äußersten Westen, im Seegebiet (des Zürichsees), weisen sie zum Zürichdeutsch (Seeländisch). Im übrigen unterscheidet man das Nord-Rheintaldeutsch, das Toggenburgerische, das Gasterdeutsch, das St.-Gallerische und das Fürstenländische für den Nordteil des Kantons. Im Süden wurde bis ins hohe Mittelalter rätoromanisch gesprochen. Das Mittel-Toggenburgische teilt einige Merkmale mit dem Innerschweizerischen. Die heutigen Dialekte südlich des Hirschensprungs, also das Südrheintaldeutsch und das Sarganserländische weisen starkes rätoromanisches Substrat auf, außerdem Merkmale eines Kolonialdialekts. Sie bilden den Übergang zum Bündnerischen bzw. Churrheintalerischen.