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Ruanda

Offizielle Amtssprache: Französisch, Englisch, Kinyarwanda

Umgangssprachen: Kinyarwanda, (Swahili, (Französisch, indische und drawidische Sprachen))


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Fast alle Einwohner Ruandas sprechen Kinyarwanda als Muttersprache. Es ist fast identisch mit dem Kirundi im benachbarten Burundi. Nach ihrer (vermeintlichen?) Herkunft teilen sie sich in drei Gruppen: die Tutsi, die Hutu und die Twa. Die Twa sind Pygmäen und wohnen in den Wäldern des Westens. Die Tutsi sind möglicherwiese einst aus dem Norden eingewandert und sprachen ursprünglich eine nilosaharanische oder kuschitische Sprache. Den Hutu, der Mehrheit der Bevölkerung, wird zugeschrieben, daß nur sie ursprünglich Kinyarwanda sprachen und sich die beiden übrigen Gruppen sprachlich an sie assimiliert hätten, obwohl die Tutsi bis vor wenigen Jahrzehnten die Herrschaftsschicht stellten. Es gab aber umfangreiche Vermischung zwischen beiden. In den 90er Jahren kämpften beide in einem Bürgerkrieg gegeneinander. Dabei flohen viele Ruander in den Kongo und nach Uganda. Viele sind aber nach dem Krieg zurückgekehrt.

Neben den Kinyarwanda-Sprecher gibt es eine kleine Swahili-sprachige Minderheit, vor allem in der Hauptstadt Kigali, außerdem einige französischsprachige Europäer und Inder.