Offizielle Amtssprache: Spanisch
Sprachfamilien: Romanisch, Germanisch, (Uto-Aztekisch), Lenca, Misumalpisch, Arawak, Chibcha, Maya, Jicaque
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In Honduras überwiegt mittelamerikanisches Spanisch, das von 90-95% der Bevölkerung ausschließlich gesprochen wird. Es gibt aussterbende Reste von Chortí-, Lenca-, Sumo-Tawahka- und Jicaque- oder Tol-Sprechern. Das Pipil ist in Honduras ausgestorben. Etwas weniger bedroht sind das Pech im Norden und das Mískito. An der Karibik-Küste und auf den vorgelagerten Inseln gibt es Afrikanischstämmige und Nachkommen von Afrikanern und Indianern oder Weißen. Sie sprechen entweder die Arawak-Sprache Garifuna, eine englischbasierte Kreolsprache (Bay Islands Creole) oder Englisch. Auch die Englisch- und Kreolsprecher gehen aber zunehmend zum Spanischen über.
1823-1840 war Honduras übrigens Teil der Zentralamerikanischen Bundesrepublik, vorher von Mexiko.
Das Choluteca ist im 18. Jh. ausgestorben.
Sprachenkarte Honduras (Ethnologue)
Vom 6.-9. Jh. gehörte der Westen des Landes zum Maya-Territorium. Nachfahren der Maya, die Copán, leben heute noch im Westen von Honduras. Nach 800 wanderten Tolteken in den Westen und Süden ein. Aus Kolumbien kamen Chibcha-Völker in den Nordosten des Landes: Ulva, Paya, Sumu und Jicaque, außerdem Lenca.
1524 fiel Honduras an Spanien. Während der spanischen Herrschaft kam es zu Umsiedlungen, die auf die Nutzung der Indianer als Sklaven zurückzuführen ist. Im 17. Jh. siedelten sich Engländer, die auch afrikanische Sklaven mitbrachten, an der Karibik-Küste und auf der Isla de la Bahía an. Durch die englische Besiedlung entstanden auch Sambo und Miskito, afrikanisch-indianische Mischlinge.
Offizielle Amtssprache: Spanisch
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Die Inseln sind unbewohnt.