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Johannes Reese

Textzusammenfassung · Internat. Layout · Übersetzungen · Aussprachetraining · Historische Recherche · Ghostwriting

Überseeische Gebiete Frankreichs

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Französisch-Guayana Guadeloupe Martinique St. Pierre und Miquelon
Clipperton Mayotte Réunion Französisch-Polynesien
Neukaledonien Wallis (Uvea) und Futuna St. Martin St. Barthélémy
Französische Süd- und Antarktisgebiete Îles éparses

 

Französisch-Guayana

Offizielle Amtssprache: Französisch

Einheimische Sprachfamilien: Arawak, Caribe, Tupi-Guarani

Umgangssprachen: Guayanisch/Haitianisch, Französisch, (Portugiesisch, Spanisch, Saramaccan, Niederländisch, Hakka, Libanesisch-Arabisch, Jawanisch, Hmong), Arawakisch, Carib, Emérillon, Palikur, Wayampi, Wayana

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Die größte Gruppe der Einwohner besteht aus den sogenannten Kreolen, das sind Nachfahren afrikanischer Sklaven und Mischlinge. Sie sprechen guyanisches Kreolisch, das inzwischen als Schriftsprache anerkannt ist und auch teilweise als Unterrichtssprache Verwendung findet. Die Kreolen machen gut die Hälfte der Einwohner aus. Sie beherrschen das öffentliche Leben in den Städten und haben den Anspruch, die eigentlichen Guyanesen zu sein. Sie sind auch in der Verwaltung sehr stark vertreten. Als Herrschaftsschicht konkurrieren sie mit den Europäern, die etwa 12% der Bevölkerung ausmachen. Europäer leben meist nur wenige Jahre im Land, sind aber trotzdem die hauptsächlichen Führungskräfte. Die Europäer sind meist Franzosen, nur in geringerer Zahl kommen sie auch aus anderen Ländern. Sie verständigen sich untereinander in der Regel auf Französisch.

Außer den Kreolen sind auch die "Noirs Réfugiés" afrikanischer Herkunft. Sie sind die Nachfahren von Sklaven, die im 17. Jh. in Surinam aus der Gefangenschaft flohen und eine eigene Gesellschaft aufrichteten. Diese griff nach Französisch-Guayana aus; dort stellen sie gut 3% der Bevölkerung. Sie leben weiterhin in weitgehend unabhängigen Gemeinden und teilen sich in verschiedene "Stämme". Sie sprechen verschiedene Saramaccan-Dialekte.

Die Indianer Französisch-Guayanas, sie machen heute etwa 3% aus, teilen sich in drei Sprachgruppen: Arawak, Caribe und Tupi-Guarani. Unter einigen Indianersiedlungen gibt es eine Tendenz, daß das Kreolische ihre ursprünglichen Sprachen verdrängt.

In den letzten Jahrzehnten wanderten viele Einwanderer nach Französisch-Guayana ein, aufgrund der hier besseren Lebensverhältnisse. Sie machen heute mindestens ein Drittel der Bevölkerung aus. Die größte Gruppe von ihnen sind die Haitianer. Sie stellen heute ein Fünftel der Bevölkerung, angesichts ihrer Geburtenrate werden sie in einigen Jahrzehnten wahrscheinlich die größte Gruppe sein. Aufgrund der sprachlichen Verwandtschaft von haitianischen und guyanischem Kreol haben sie kaum Verständigungsprobleme im Land und können sich zunächst in haitianischem Kreol mit den ortsansässigen Kreolen verständigen. Die nächstgrößere Gruppe sind Brasilianer (12%). Sie versuchen meist, sich möglichst schnell zu assimilieren und lernen Kreol oder/und Französisch. Kleinere Gruppen kommen von Antilleninseln, vor allem aus den zu Frankreich gehörenden, aus Venezuela und aus Surinam, wobei letztere meist Kriegsflüchtlinge sind, die in letzter Zeit zunehmend nach Surinam zurückkehren. Während die Antillianer kaum sprachliche Schwierigkeiten mit ihrer Muttersprache haben, versuchen sich die übrigen zu assimilieren. Eine zahlenmäßig geringe, die Wirtschaft aber stark prägende Minderheit sind Chinesen und Libanesen, die nur wenige hundert bis tausend Menschen zählen, den Einzelhandel aber dominieren. Die Libanesen sprechen Libanesisch-Arabisch, die Chinesen vornehmlich Hakka. Es gibt auch eine sehr kleine jawanische Minderheit.

In dem Dorf Cacao (das zur Gemeinde Roura gehört) und Javouhey (das zur Gemeinde Mana gehört) leben Hmong. Sie sind 1977 aus Laos geflohen und wurden in Französisch-Guayana angesiedelt. Sie sind vornehmlich Bauern, spielen in der französisch-guayanischen Landwirtschaft heute eine große Rolle, haben aber wenig Kontakt mit anderen Bevölkerungsgruppen.

Im Verkehr mit den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen kommt Französisch zur Anwendung, außer zwischen Einwanderern und Kreolen, die entweder ohnehin verwandte Kreolsprachen sprechen oder sich an die bestimmende kreolische Schicht assimilieren wollen.

Französisch-Guayana ist nur sehr dünn besiedelt. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind daher räumlich meist stark getrennt, weite Teile des Landes, vor allem im Süden, sind unbewohnt.

Das Land teilt sich in 21 Gemeinden, bewohnten Inseln im sonst unbesiedelten Land. Camopi an der Mündung des gleichnamigen Flusses bewohnen Wayampi (Oyampi) und Emérillon, in Iracoubo leben Kreolen und Galibi, Awala-Yalima:po ist nur von Galibi bewohnt, in Apatou und Grand Santi-Papaichton leben "Noirs Réfugiés", in Maripasoula Kreolen und "Noirs Réfugiés", allerdings gehören auch die Dörfer der Wayana zur Gemeinde. In den übrigen Gemeinden St. Georges, Ouanary, Regina, Roura, Matoury, Remire-Montjoly, Montsinery-Tonnegrande, Macouria, Sinnamary (in dem sich im 18. Jh. viele Deutsche ansiedelten), St. Elie, Mana, Saül, Cayenne, St. Laurent-du-Maroni und Kourou (nur die letzten drei stellen Städte dar) leben verschiedene Gruppen, wobei die Kreolen (noch) zahlenmäßig dominieren.

Sprachenkarte (Ethnologue)

Geschichte

Die frühesten Siedler gehören zur Arawak-Sprachfamilie, es sind die Arawaken und die Palikur. Sie leben etwa seit 100 n.Chr. im Land. Die Arawak leben heute im Küstenbereich im Grenzgebiet zu Surinam, die Palikur im Osten. Im neunten Jahrhundert kamen Völker der Caribe-Familie hinzu, die Wayana und die Galibi. Vom 16. bis zum 18. Jh., in kleineren Gruppen bis heute, wanderten Tupi-Guarani-Indianer in den Süden des Landes ein. Sie teilen sich in die Völker der Oyampi oder Wayampi und der Emérillon.

Seit Ende des 16. Jhs. wanderten auch Europäer ein, zunächst Niederländer, später Franzosen und Engländer. Seit 1667 ist dieser Teil der Guayanas französische Kolonie (seit 1946 Übersee-Departement). Allerdings stand nur die Küstenregion unter französischer Kontrolle. Afrikanische Sklaven wurden ins Land gebracht. Ihre Nachfahren stellen heute die Bevölkerungsmehrheit. Einige Sklaven konnten aus Surinam ins Landesinnere fliehen und dort unabhängige Siedlungen errichten, die auch auf französisch-guayanisches Territorium ausgriffen. Seit dem 20. Jh. ist die Kontrolle über das Landesinnere greifbarer geworden. Dennoch bleiben die Siedlungen der Indianer und der "noirs réfugiés" weitgehend autark. Durch den Kontakt neigen erstere allerdings zum Sprachwechsel zum Kreolischen. In dieser Zeit wanderten auch Chinesen und Libanesen in die Küstenregion ein. In jüngster Zeit kommen viele Neueinwanderer aus dem gesamten karibischen und guayanischen Raum und aus Brasilien. Sie versuchen sich aber meist zu assimilieren.

Guadeloupe

Offizielle Amtssprache: Französisch

Umgangssprachen: Guadeloupéen, Französisch, (Englisch), Libanesisch, indische, drawidische und chinesische Sprachen

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Die Mehrheit der Bevölkerung sind afrikanischer Abstammung oder Mulatten (hier Chabins genannt). Ihre Sprache ist das Guadeloupéen, eine Kreolsprache auf französischer Basis. Sie stellen etwas mehr als 70% der Bevölkerung. Daneben gibt es eine weiße Bevölkerung von 8%, die weitgehend das öffentliche Leben beherrscht. Auf den Inseln außer Guadeloupe stellen sie die Mehrheit. Die Îles-de-la-Petite-Terre sind unbewohnt. Viele der Weißen sind Franzosen, die nur für einige Jahre auf Guadeloupe leben. Diese leben vorwiegend in den Städten und sprechen in der Regel nur Französisch. Man nennt die einheimischen Weißen Blancs Pays, die temporär auf Guadeloupe lebenden Blancs France oder Métros. Die einheimischen Weißen sind in der Regel Muttersprachler des Französischen, sprechen teilweise aber auch Kreolisch. Auf dem Land findet man in den Grands Fonds die Nachfahren royalistischer Siedler, die 1794 vor republikanischem Terror flohen.

In den Städten siedeln die 14% Inder sowie 4% Libanesen und ca. 2% Chinesen, die sich auf Guadeloupe niedergelassen und ihre Kultur weitestgehend bewahrt haben.

Geschichte

Guadeloupe wurde um 5000 v.Chr. erstmals besiedelt, wohl von Venezuela aus. Dieses erste Volk wird Ortoroiden genannt. Es gibt nur archäologische Hinweise auf sie. Um 400 v.Chr. wurden sie von Arawak-Indianern verdrängt oder assimiliert. Diese hießen Igneri. Erst um 1400 kam eine weitere Gruppe ins Land, die wohl caribischen Ursprungs war. Sie nannten sich selbst Kalinago und waren eine kriegerische Kultur. Sie unterwarfen die Igneri. Allerdings waren sie relativ gering an Zahl und verbanden sich mit Igneri-Frauen. Es bildete sich eine neue Sprache, das Inselkaribische, auf Igneri-Grundlage mit starken Einflüssen vonseiten der Cariben. Guadeloupe hieß auf inselkaribisch Karukera, Marie-Galante Aichi. Diese Sprache sprachen zumindest die Frauen und kleinen Kinder. Die Männer hatten eine eigene Sprache, die entweder ein arawak-basiertes Pidgin oder Kreol war oder eine arawakische beeinflußte Caribe-Sprache (letzteres ist eher unwahrscheinlich) oder auch eine stärker caribisch beeinflußte Variante des Inselkaribischen. Die Inseln traten erst spät in das Interesse der Europäer. Bis 1635 lebten die Inselkariben relativ unbehelligt. Dann aber wurden sie bald besiegt und die ersten 500 französischen Siedler konnte ihren Wohnsitz auf Guadeloupe nehmen. Nach einem ersten Scheitern dieser Siedlung nahm Frankreich endgültig 1674 von den Inseln Besitz. Während des 18. Jhs. starben die Kariben aus. Bis 1768 wurde Guadeloupe fortan von Martinique aus verwaltet, als französische Kolonie. Danach wurde es eigenständige Kolonie, seit dem 2. Weltkrieg Département. Bis 2007 gehörten auch die Inseln St. Barthélémy und der Nordteil der Insel St. Martin zum Département.

St. Martin

Offizielle Amtssprache: Französisch

Umgangssprachen: St.-Martin-Kreolisch, Französisch, (Englisch)

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St. Martin, das meist wie der Südteil St. Maarten genannt wird, hingegen ist durch die gemeinsame Grenze mit dem englisch-sprachigen Süden der Insel geprägt. Allgemeine Umgangssprache ist noch weitgehend eine französisch-basierte Kreolsprache, doch durch den Tourismus und die offene Grenze mit St. Maarten gewinnt das Englische, das im Süden das englisch-basierte Kreol schon fast verdrängt hat, zunehmend an Boden. Jeder Einwohner St. Martins beherrscht die Sprache.

Geschichte

St. Martin wurde um 5000 v.Chr. erstmals besiedelt, wohl von Venezuela aus. Dieses erste Volk wird Ortoroiden genannt. Es gibt nur archäologische Hinweise auf sie. Um 400 v.Chr. wurden sie von Arawak-Indianern verdrängt oder assimiliert. Diese hießen Igneri. Erst um 1400 kam eine weitere Gruppe ins Land, die wohl caribischen Ursprungs war. Sie nannten sich selbst Kalinago und waren eine kriegerische Kultur. Sie unterwarfen die Igneri. Allerdings waren sie relativ gering an Zahl und verbanden sich mit Igneri-Frauen. Es bildete sich eine neue Sprache, das Inselkaribische, auf Igneri-Grundlage mit starken Einflüssen vonseiten der Cariben. St. Maarten hieß auf inselkaribisch Sualwiga. Diese Sprache sprachen zumindest die Frauen und kleinen Kinder. Die Männer hatten eine eigene Sprache, die entweder ein arawak-basiertes Pidgin oder Kreol war oder eine arawakische beeinflußte Caribe-Sprache (letzteres ist eher unwahrscheinlich) oder auch eine stärker caribisch beeinflußte Variante des Inselkaribischen. St. Maarten wurde im 17. Jh. gleichzeitig von Holländern und Franzosen besiedelt. Zu der Zeit war die Insel scheinbar unbewohnt. Nach einer kurzen spanischen Besetzung teilten sich die Niederlande und Frankreich 1648 den Besitz der Insel, in den heutigen Grenzen. Im Gegensatz zu St. Barth holten die St. Maartenschen Siedler viele Sklaven auf die Insel. Ihre Nachkommen dominieren heute das Straßenbild.

Bis 2007 war St. Martin Teil des Überseedepartements Guadeloupe.

St. Barthélémy

Offizielle Amtssprache: Französisch

Umgangssprachen: Babath/Französisch, (Englisch)

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Auf St. Barthélémy, meist St. Barth genannt, dominieren Siedler weißer Hautfarbe. Die Hälfte der Bevölkerung stammt von Einwanderern des 17. Jhs. ab, die vor allem aus der Normandie und der Bretagne stammen. Sie nennen sich heute Babaths. Sie sprechen ein stark vom "Patois" dieser Regionen und Zeit geprägtes Standardfranzösisch. Auch schwedische und englische Lehnwörter sind zahlreich. Nach St. Barth kamen kaum Sklaven. Die meisten Nicht-Babaths, die heute auf der Insel leben, sind im Zusammenhang mit dem Tourismus gekommen und sprechen in der Regel Englisch oder Standard-Französisch. Es gibt wenig Kontakt zwischen Babaths und jüngeren Einwanderern.

Geschichte

St. Barthélémy wurde um 5000 v.Chr. erstmals besiedelt, wohl von Venezuela aus. Dieses erste Volk wird Ortoroiden genannt. Es gibt nur archäologische Hinweise auf sie. Um 400 v.Chr. wurden sie von Arawak-Indianern verdrängt oder assimiliert. Diese hießen Igneri. Erst um 1400 kam eine weitere Gruppe ins Land, die wohl caribischen Ursprungs war. Sie nannten sich selbst Kalinago und waren eine kriegerische Kultur. Sie unterwarfen die Igneri. Allerdings waren sie relativ gering an Zahl und verbanden sich mit Igneri-Frauen. Es bildete sich eine neue Sprache, das Inselkaribische, auf Igneri-Grundlage mit starken Einflüssen vonseiten der Cariben. St. Barth hieß auf inselkaribisch Wanalao. Diese Sprache sprachen zumindest die Frauen und kleinen Kinder. Die Männer hatten eine eigene Sprache, die entweder ein arawak-basiertes Pidgin oder Kreol war oder eine arawakische beeinflußte Caribe-Sprache (letzteres ist eher unwahrscheinlich) oder auch eine stärker caribisch beeinflußte Variante des Inselkaribischen. 1659 ließen sich französische Siedler aus der Normandie und der Bretagne auf St. Barth bzw. Wanalao nieder. Die karibische Bevölkerung überlebte diese Besiedlung nicht. 1785 wurde St. Barth an Schweden abgetreten. Im 19. Jh. siedelten sich einige Schweden und US-Amerikaner auf der Insel an. Beider Sprachen haben bis heute eine Bedeutung behalten, das Schwedische allerdings nur in Form der zweisprachigen Orts- und Straßenschilder. Englisch hingegen ist fast eine lingua franca auf der Insel und konkurriert stark mit dem Französischen. Seit 1878 gehört St. Barth wieder zu Frankreich.

Bis 2007 war St. Barthélémy Teil des Überseedepartements Guadeloupe.

Martinique

Offizielle Amtssprache: Französisch

Umgangssprachen: Martiniquais, Französisch, (Libanesisch-Arabisch), indische, drawidische, chinesische Sprachen

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93% der Bevölkerung sind Nachkommen afrikanischer Sklaven. Deren Sprache ist das Martiniquais, eine Kreolsprache auf französischer Basis. Diese ist aber zunehmend durch das Standardfranzösische bedroht, das die meisten Martiniquer beherrschen und das sie als Schriftsprache nutzen. Neben den Afrikanischstämmigen leben die Nachkommen der weißen Siedler aus früheren Jahrhunderten, Békés genannt, im Land. Sie stellen die zweitgrößte Gruppe und tendieren noch mehr zum Französischen. Sie beherrschen in der Regel aber auch Martiniquais. Daneben gibt es Franzosen aus Frankreich, Békés-France oder Zorreilles genannt, die meist nur für einige Jahre im Lande leben, meist als Verwaltungsbeamte, und in der Regel nur Französisch beherrschen. Im Nordosten wohnen Inder relativ isoliert von der übrigen Bevölkerung. In den Städten gibt es außerdem einige Chinesen und Libanesen. In jüngster Zeit sind auch Vietnamesen eingewandert.

Geschichte

Martinique wurde um 5000 v.Chr. erstmals besiedelt, wohl von Venezuela aus. Dieses erste Volk wird Ortoroiden genannt. Es gibt nur archäologische Hinweise auf sie. Um 400 v.Chr. wurden sie von Arawak-Indianern verdrängt oder assimiliert. Diese hießen Igneri. Erst um 1400 kam eine weitere Gruppe ins Land, die wohl caribischen Ursprungs war. Sie nannten sich selbst Kalinago und waren eine kriegerische Kultur. Sie unterwarfen die Igneri. Allerdings waren sie relativ gering an Zahl und verbanden sich mit Igneri-Frauen. Es bildete sich eine neue Sprache, das Inselkaribische, auf Igneri-Grundlage mit starken Einflüssen vonseiten der Cariben. Diese Sprache sprachen zumindest die Frauen und kleinen Kinder. Die Männer hatten eine eigene Sprache, die entweder ein arawak-basiertes Pidgin oder Kreol war oder eine arawakische beeinflußte Caribe-Sprache (letzteres ist eher unwahrscheinlich) oder auch eine stärker caribisch beeinflußte Variante des Inselkaribischen. 1635 eroberten die Franzosen die Insel, die französische Besiedlung setzte ein, ebenso begann das Ende der Kariben auf Martinique. Sie wurden durch aus den ehem. niederländischen Besitzungen in Brasilien geflohene Juden und Sklaven ergänzt; letztere stellten bald die Bevölkerungsmehrheit. Die Kariben starben im Verlauf des 18. Jhs. aus. Nach 1848 kamen auch indische und chinesische Kontraktarbeiter ins Land.

St. Pierre und Miquelon

Offizielle Amtssprache: Französisch

Umgangssprachen: Französisch, (Englisch), [Baskisch]


[St. Pierre und Miquelon vor der Küste Neufundlands.]

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St. Pierre und Miquelon ist eine Inselgruppe vor der Küste Neufundlands. Von den Inseln dieser Gruppe sind nur St. Pierre und Miquelon bewohnt, seitdem 2006 der letzte Einwohner von Langlade gestorben ist. Miquelon ist um ein Vielfaches größer als St. Pierre, aber nur etwa ein Zehntel der Bevölkerung lebt hier.

Von den etwa 6000 Einwohnern sprechen etwa 100 Englisch. Sie sind aus Neufundland eingewandert. Die übrige Bevölkerung spricht Französisch mit normannischem Substrat, seit das Baskische hier in den 50er Jahren ausstarb.

Geschichte

Von der voreuropäischen Bevölkerung gibt es nur noch archäologische Spuren. Die Beothuk waren wohl zumindest darunter gewesen sein. Seit dem 15. Jh. wurden die Inseln von Europäern besiedelt, denen zunächst keine Staatsgewalt folgte. Diese Fischer kamen aus der Normandie, der Bretagne (wohl dem romanischsprachigen Teil, denn von Bretonisch wird nicht berichtet), dem Baskenland und Portugal. Sie sprachen also französische, portugiesische und baskische Dialekte. Später kamen noch (ebenfalls französischsprachige) Akadier hinzu. 1713 nahm Großbritannien die Inseln in Besitz, die Bevölkerung wurde vertrieben. 1763 wurden sie französisch, die Siedler kehrten zurück. 1778 wurden die Siedler wieder von den Briten vertrieben. Seit 1815 sind die Inseln endgültig französisch, die Siedler konnten zurückkehren.

Vom Portugiesischen wird nichts berichtet, ebensowenig vom Bretonischen. Soweit letzteres überhaupt auf den Inseln gesprochen wurde, starb es wie das Portugiesische vor dem 20. Jh. aus, vielleicht auch schon viel früher (schon im 15. Jh.?). Das Baskische hielt sich bis in die 1950er Jahre. Durchgesetzt als allgemeine Umgangssprache hat sich das normannische Element. Man spricht ein stark normannisch geprägtes Standard-Französisch. Es kamen auch (wann?) Siedler aus Neufundland auf die Inseln; sie sprechen (neufundländisches) Englisch, im Umgang mit anderen Inselbewohnern Französisch. Ursprünglich waren mindestens drei der Inseln bewohnt. 2006 starb aber der letzte Einwohner von Langlade, so daß Besiedlung nur noch auf St. Pierre und (in geringerem Maße) Miquelon besteht.

Wikipedia.

Clipperton

Offizielle Amtssprache: Französisch

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Die Insel liegt 1200km vor der Westküste Mexikos (Acapulco). Sie ist unbewohnt.

Mayotte

Offizielle Amtssprache: Französisch

Umgangssprachen: Mahorisch, (Französisch, Madegassisch)


[Karte des Komoren-Archipels: Die Komoren sind weiß, Mayotte ockerfarbig gekennzeichnet.]

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Die Mehrheit der Bevölkerung spricht Mahorisch, einen zu den komorischen Dialekten gehörenden Swahili-Dialekt. Zwei kleine Minderheiten sprechen Französisch und Bushi, einen madegassischen Dialekt.

Geschichte

Bis 1974 teilte Mayotte das Schicksal der Komoren, s. dort.

Als die Komoren in diesem Jahr unabhängig wurden, entschied sich Mayotte für den Verbleib bei Frankreich. Daher gibt es bis heute eine französischsprachige Minderheit auf der Insel. Der größte Teil der Minderheiten (einschl. der französischsprachigen) sind Einwanderer der ersten Generation.

Réunion

Offizielle Amtssprache: Französisch

Sprachfamilien: Französisch, Drawidisch, Indoarisch

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Bis zur Mitte des 17. Jhs. war die Insel unbewohnt.

Gut die Hälfte der Bevölkerung sind Mulatten. Sie sprechen eine Kreolsprache auf französischer Basis, die mit dem Kreol von Mauritius verwandt ist. Es dient auch als Verkehrssprache der Insel. Ein Viertel sind Inder. Sie sprechen vornehmlich Tamil. Ein Fünftel sind europäischstämmig. Sie sprechen meist Französisch. Daneben gibt es eine chinesische Minderheit.

Französisch-Polynesien

Offizielle Amtssprache: Französisch, Tahitianisch

Umgangssprachen: Tahitianisch, Austral, Rapa, Mangareva, Tuamotu, Süd-Markesisch, Nord-Markesisch, (Französisch, chinesische Sprachen)

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Man spricht polynesische Sprachen. 12% sind europäischer, meist französischer Herkunft, 5% asiatischer, meist chinesischer. Französisch-Polynesien umfaßt mehrere Inselgruppen:

Die Gesellschaftsinseln bestehen aus den Inseln unter dem Winde: Motu One, Manuae, Maupihaa, Maupiti, Tupai, Bora Bora, Taha'a, Ra'iatea und Huahine, sowie den Inseln über dem Winde: Maiao, Moorea, Tetiaroa, Tahiti und Mehetia. Man spricht Tahitianisch. Die Gesellschaftsinseln, vor allem Tahiti, sind das demographische Zentrum Französisch-Polynesiens.

Die Austral-Inseln bestehen aus den Tubuai-Inseln und den Bass-Inseln. Von den Bass-Inseln ist nur Rapa bewohnt (die übrigen Bass-Inseln sind die Marotiri-Inseln). Dort spricht man Rapa. Auf den Tubuai-Inseln: Maria (unbewohnt), Rimatara, Rurutu, Tubuai und Raivavae spricht man Austral.

Die Gambier-Inseln (die oft zum Tuamotu-Archipel gerechnet werden) bestehen aus den Inseln Akamaru, Aukena, Mangareva und Taravai sowie aus den folgenden sehr kleinen Inseln und Atollen: Agakauitai, Gaioio, Kamaka, Kouaku, Makaroa, Manui, Mekiro, Tarauru roa, Tauna, Tekava, Teauanone, Temoe, Tenoko, Tepapuri, Tokorua und Totegegie. Temoe ist seit 1838 unbewohnt, als Missionare die Bevölkerung nach Mangareva umsiedelten. Heute sind nur die vier größeren Inseln sowie Kamaka besiedelt, außer Mangareva handelt es sich auch nur um einige wenige Familien (z.B. drei auf Akamaru). Die einheimische Bevölkerung spricht Mangareva. Auf den Gambierinseln spielt die Perlenzucht eine große Rolle. Mit ihr sind viele Chinesen (vor allem aus Hongkong), Japaner und Europäer auf die Inseln gekommen.

Das Tuamotu-Archipel läßt sich in neun Inselgruppen einteilen: eine nordwestliche Gruppe mit den Untergruppen Îles du Roi Georges (Manihi, Ahe, Takaroa, Takapoto, Tikei) und Îles Pallisier (Mataiva, Makatea, Tikehau, Rangiroa, Arutua, Kaukura, Apataki), eine zentral-westliche Gruppe mit den Inseln Anaa, Niau, Fakarava, Aratika, Toau, Kauehi, Faaite, Raraka, Taiaro, die Raeffsky-Inseln (Tahanea, Katiu, Motutunga, Makemo, Taenga, Takume, Nihiru, Rekareka, Nord-Marutea, Tauere, Tekokota, Hikueru, Marokau, Ravahere, Reitoru, Haraiki), eine zentral-östliche Gruppe mit den Inseln Fangatau, Fakahina, Hao, Amanu, Nengonengo, Manuhangi, Ahunui, Paraoa, Vairaatea, Pinaki, Nukutuvake, Vahitahi, Akiaki, die Îles du Désappointement im Nordosten mit den Inseln Puka Puka, Napuka und Tepoto, eine östliche Gruppe mit den Inseln Pukarua oder Pukaruha, Reao und Tatakoto, die Îles du Duc de Gloucester mit den Inseln Anuanurao, Anuanurunga, Nukutepipi und Hereheretue (letztere ist als einzige der Gruppe bewohnt), eine südliche (unbewohnte) Gruppe mit Fangataufa, Mururoa, Tamatangi (oder Tematangi), Vanavana und Tureia, die unbewohnte Actéon-Gruppe mit den Atollen Matureivavao, Tenararo, Tenarunga, Vahanga; verwaltungstechnisch gehören auch die Gambier-Inseln zum Tuamotu-Archipel - diese sind jedoch vulkanisch, während die übrigen Inseln und Atolle der Tuamotu-Gambier-Inseln korallischen Ursprungs sind. Im Tuamotu-Archipel wird Tuamotu gesprochen; allerdings gewinnt in jüngster Zeit das Tahitianische an Einfluß. Lediglich die Insel Puka Puka wurde von den Markesas-Inseln besiedelt (und zwar erst nach dem 2. Weltkrieg); man spricht Südmarkesisch.

Die Marquesas-Inseln teilen sich in eine Nordgruppe und eine Südgruppe. Die auf den beiden Gruppen gesprochenen Dialekte sind als verschiedene Sprachen anzusehen, das Nord- und das Südmarkesische. Die Südgruppe besteht aus den Inseln Fatu Hiva, Motu Nao, Terihi, Tahuata, Hiva 'Oa, Fatu Huku, Motu 'Oa und Ua Pu, die Nordgruppe aus Nuku Hiva, Ua Huka, Motu Iti, Motu One, Hatutu, Eiao sowie den Atollen Clark, Lawson und Hinakura. Auch auf den Marquesas gewinnt in jüngster Zeit das Tahitianische an Prestige.

Da Französisch-Polynesien den höchsten Lebensstandard in Ozeanien hat (möglicherweise mit Ausnahme Neuseelands), gibt es Einwanderer aus anderen Teilen Polynesiens. Der Ethnologue listet vor allem Rarotonga und Rapa Nui auf.

Neukaledonien

Offizielle Amtssprache: Französisch

Einheimische Sprachfamilien: Ostozeanisch

Umgangssprachen:
Französisch,
Loyalitätsinseln: Faga Uvea, Iaai, Dehu, Nengone,
Île des Pins: Numee,
Grande Terre und Inseln nördlich davon: Nyalayu, Kumak, Caac, Yuaga, Pwapwa, Pwaamei, Hmwaveke, Bwatoo, Haveke, Bwatoo, Haeke, Paici, Cemuhi, Vamale, Pije, Fwai, Nemi, Jawe, Arhö, Ajie, Orowe, Zire, Neku, Tiri, Dumbea, Xaragure, Numee, Xaracuu, Mea, Bislama, Tayo, (neukaledonisches) Javanisch, weitere Sprachen von Einwanderern

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Neu-Kaledonien besteht aus einer großen Hauptinsel (Grande Terre), einigen sie umgebenden Inseln wie Belep, das Huon-Riff und die Île-des-Pins, den Loyalitätsinseln östlich von Grande Terre, den (unbewohnten) Chesterfield-Inseln (sowie der Île de Sable und dem Bellona-Atoll) weit im Westen sowie den unbewohnten kleinen Inseln im äußersten Osten: Matthew, Hunter und Walpole. Matthew und Hunter werden auch von Vanuatu beansprucht.

Die traditionelle Bevölkerung Neukaledonien werden Kanaken genannt, das ist eine jüngere Bezeichnung für die melanesischen Völker Neukaledoniens. Daneben gibt es auf Ouvéa eine kleine Gruppe von Polynesiern. Heute machen Kanaken und Faga-Uvea-Sprecher allerdings nur noch 45% der Bevölkerung aus. Daneben gibt es eine Reihe von Einwanderern bzw. Nachkommen von Einwanderern der letzten Jahrzehnte: Europäer (35%), Polynesier, meist aus den französischen Besitzungen dort (12%), Indonesier (3%), u.a., wie Vietnamesen, Ni-Vanuatu, Inder, Berber, Japaner, Chinesen, Fidschianer, Araber, Karibik-Bewohner, meist aus den französischen Besitzungen dort, Afrikaner.

Lingua franca ist aufgrund der starken Einwanderung heute Französisch. Die Europäer sprechen es in den meisten Fällen als Muttersprache. Kulturell wird unter den Europäern zwischen in Neukaledonien geborenen (caldoches genannt) und Zuwanderern (für die Franzosen métros) unterschieden. Das Französische der caldoches weist einige Besonderheiten auf, hauptsächlich im Wortschatz. Die métros bleiben oft nur wenige Jahre im Land. Die übrigen Nachkommen von Einwanderern sprechen teilweise Französisch als Muttersprache, teilweise haben sich auch unter ihnen neue Varianten gebildet und Ausgleichssprachen, so das neukaledonische Javanisch unter den Indonesiern; die ni-Vanuatu tendieren in der zweiten Generation wohl zu Bislama als Muttersprache. Die einheimischen Melanesier haben meist ihre austronesischen Muttersprachen bewahrt (?). Sie verteilen sich auf zwei Unterfamilien der ostozeanischen Sprachen: die Loyalitätsinsel-Sprachen und die neukaledonischen Sprachen. Viele ihrer Sprachen sind daher bemerkenswert, weil sie zu den wenigen malaiopolynesischen Tonsprachen gehören. Daneben hat sich im Gebiet von Nouméa eine französisch-basierte Kreolsprache gebildet, das Tayo oder caldoche. Die Einwanderer wohnen vor allem auf Grande Terre, die Loyalitätsinseln haben nur eine kleine europäisch(stämmig)e Minderheit, Belep gar keine (0,7% Nicht-Ozeanier/Nicht-Europäer). Auch auf der Île des Pins leben heute kaum noch Nicht-Kanaken.

Das Paici, das Ajie, das Nengone und das Dehu genießen einen Status als "Regionalsprachen".

Sprachenkarte (Ethnologue)

Geschichte

Neukaledonien ist wohl seit etwa 3000 Jahren von Austronesiern (Melanesiern) besiedelt. Über frühere Einwohner ist wenig bekannt. Seit dem 11. Jh. kamen auch Polynesier ins Land und vermischten sich mit den Melanesiern. Außer in einigen Teilen Ouvéas änderte dies aber nichts wesentliches an den sprachlichen Verhältnissen. Seit dem 19. Jh. kamen europäische Missionare, seit 1853 ist es französischer Besitz. Neukaledonien wurde eine Strafkolonie. Viele Europäer kamen so ins Land. Sehr viele blieben im Land, nachdem sie keine Sträflinge mehr waren, allerdings nur auf Grande Terre. Seit dem 20. Jh. kamen auch freie Siedler ins Land. Seit einigen Jahrzehnten haben sie die einheimische melanesische (und west-uveanische) Bevölkerung an Zahl überflügelt. Französisch ist die Muttersprache vieler der Siedler und entwickelte sich zur lingua franca des Landes.

Ethnologue.
Wikipedia.

Wallis und Futuna

Offizielle Amtssprache: Französisch

Umgangssprachen: Fakafutuna, Uveanisch, (Französisch)

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Auf Wallis spricht man Wallisianisch bzw. Uveanisch nach der einheimischen Bezeichnung der Insel, auf Futuna Fakafutuna. Beides sind polynesische Sprachen. Alofi und die zwanzig kleineren Inseln sind unbewohnt (Alofis Bevölkerung soll im 19. Jh. ausgestorben sein). Alofi und Futuna werden übrigens auch als Horn-Inseln zusammengefaßt. Sie liegen nahe beieinander. Es gibt eine französische Minderheit (ca. 3%). Viele Einwohner von Wallis und Futuna haben seit 1961 die Inseln verlassen und sind in andere ozeanische Staaten, vor allem Neukaledonien, ausgewandert.

Es besteht eine klare Funktionsteilung zwischen Französisch und den beiden polynesischen Sprachen: Als Umgangssprache kommen fast nur die einheimischen Sprachen zur Anwendung, als Schriftsprache (und für offizielle Anlässe) vornehmlich Französisch.

Geschichte

Die Inseln sind etwa 15. v.Chr. durch Polynesier erstmals besiedelt worden. Futuna hat später samoanische Einwanderung gekannt. Wallis wiederum war seit dem 15. Jh. längere Zeit unter tonganischer Herrschaft. Seit 1887 waren die Inseln französisches Protektorat, seit 1931 war es Teil Neukaledoniens. 1959 wurden sie eigenständiger Teil Frankreich, als Überseeterritorium.

Französische Süd- und Antarktisgebiete

Offizielle Amtssprache: Französisch


[Auf der Karte erscheinen weder die Maria-Theresa- und die Edouard-Leboue-Insel noch die von Frankreich beanspruchten Antarktisgebiete. Erstere finden sich auf der Australien-und-Ozeanien-Karte, letztere auf der Antarktis-und-Südmeer-Karte; sie sind dort allerdings nicht gekennzeichnet.]

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Die Inseln sind nur von Forschern bewohnt. Frankreich erhebt noch Anspruch auf einen Teil der Antarktis, daher taucht dessen Name in der Bezeichnung des Übersee-Territoriums auf. Diese Anspruch ist aber weder international anerkannt noch hat er praktische Bedeutung.

Verstreute Inseln im Indischen Ozean (Îles éparses)

Offizielle Amtssprache: Französisch

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