Maliseet-Passamaquoddy

Maliseet-Passamaquoddy ist die gemeinsame Sprache der beiden Völker Maliseet und Passamaquoddy; auf französisch werden sie teilweise als Étchemin zusammengefaßt. Beide leben im Gebiet der indianischen Nordost-Kultur, in Nord- und Ostmaine sowie Neubraunschweig und Quebec. Die Maliseet lebten als halbnomadische Jäger, die Passamaquoddy waren hauptsächlich Küstenfischer. Im 16. Jh. bildeten sie aufgrund des Drucks der irokesischen Eroberungen zusammen mit anderen Algonkin-Völkern eine Konföderation. Seit dem 17. Jh. wanderten Franzosen ein, die sich zunächst an die Maliseet assimilierten. Diese wurde zwar 1862 offiziell aufgelöst, die Verbindungen blieben aber bestehen. Heute leben die Maliseet und die Passamaquoddy in Reservaten in den drei Provinzen/Bundesstaaten, von denen die ersten schon 1776 eingerichtet wurden. Die Sprache ist vom Aussterben bedroht, in jüngster Zeit gibt es jedoch Revitalisierungsbemühungen.

Dialektgruppen/Völker

Gesprochen in:

Wikipedia.
Marianne Mithun (1999): The Languages of Native North America (Cambridge Language Surveys), Cambridge MA: Cambridge University Press.
http://www.native-languages.org/wabanaki.htm.
http://www.native-languages.org/maliseet.htm.


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