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Burkina Faso

Offizielle Amtssprache: Französisch

Einheimische Sprachfamilien: Gur, Mande, Atlantisch, (Berber, Kru, Nilosaharanisch, Dogon, Tschadisch)

Umgangssprachen: Bambara/Diula, Biali, Malba-Birifor, Bissa, Nord-Bobo Madaré, Süd-Bobo Madaré, Bolon, Bwamu, Cerma, Dagaari, Nord-Dagara, Dogon, Dogosé, Dogoso, Dyan, Dzùùngoo, Französisch, Ful, Gourmanchéma, Hausa, Jalkunan, Jula, Kaansa, Kalamsé, Kantosi, Ost-Karaboro, West-Karaboro, Kasem, Khe, Khisa, Koromfé, Kusaal, Lobi, Lyélé, Marka, Moba, Mòoré, Natioro, Ninkare, Nord-Nuni, Süd-Nuni, Pana, Phuie, Samo, Seeku, Nanerigé-Sénoufo, Senara-Sénoufo, Sìcìté-Sénoufo, Siamou, Sininkere, Sissala, Songhay, Tamaschek, Téén, Tiéfo, Nord-Toussian, Süd-Toussian, Turka, Viemo, Wara, Winyé, Zarma


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Boucle du Mouhoun Cascades Centre Centre-Est
Centre-Nord Centre-Ouest Centre-Sud Est
Hauts-Bassins Nord Plateau-Central Sahel
Sud-Ouest Geschichte

Bis 1984 hieß Burkina Faso Obervolta.

Im Norden leben Ful und Tuareg.

Die größte Ethnie sind die Mossi, die auch in der Hauptstadt Ouagadougou leben. Sie bewohnen das Zentrum des Landes. Ihre Sprache ist das Moore, die wichtigste

In Burkina Faso werden hauptsächlich Gur-Sprachen gesprochen, daneben Mande-Sprachen. Es gibt eine große Zahl von Fulbe, die hauptsächlich Nomaden sind und hauptsächlich im Norden leben. Im Westen wird in einer Sprachinsel die Kru-Sprache Siamou gesprochen.

Im äußersten Norden ragt das Tuareg-Gebiet in zwei Sprachinseln nach Burkina Faso hinein. Dort gibt es einige Dogon-sprachige Dörfer, die den Jamsay-Tegu-Dialekt sprechen. Im Nordosten gibt es nilo-saharanische Sprachinseln. Es gibt auch ein paar Hundert Hausa-Sprecher.

Die größte Gruppe sind die Mossi mit etwa 40%; sie sprechen Moore.

Die wichtigsten Verkehrssprachen sind Diula im Süden und Moore im Norden.

Boucle du Mouhoun

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Umgangssprachen: Samo, Bwamu, ...

Cascades

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Umgangssprachen:

Centre

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Umgangssprachen:

Centre-Est

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Umgangssprachen:

Centre-Nord

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Umgangssprachen:

Centre-Ouest

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Umgangssprachen: Sissala,...

Centre-Sud

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Umgangssprachen:

Est

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Umgangssprachen:

Hauts-Bassins

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Umgangssprachen: Bwamu, ...

Nord

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Umgangssprachen:

Plateau-Central

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Umgangssprachen:

Sahel

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Umgangssprachen:

Sud-Ouest

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Umgangssprachen: ..., Sissala, ...

Sprachfamilien-Karte (Ethnologue)

Geschichte
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Nur wenige der heute in Burkina Faso lebenden Völker wohnten schon um 1000 hier. Zu den in dieser Weise "Eingeborenen" gehören die Dogon, die wohl früher über ein größeren Teil des Landes verbreitet waren, heute aber nur noch in einigen Dörfern im Grenzbereich zu Mali leben.

Im 12. Jh. begann eine westafrikanische Völkerwanderung. Die meisten Völker zogen aus Ghana und Mali nach Burkina Faso. Die bedeutendsten wurden die Mossi, die einige Reiche auf dem Boden des heutigen Staates gründeten. Meist sind die Könige heute noch im Amt, haben allerdings keine offizielle politische Macht mehr. Die Mossi-Reiche hatten im Reich des Moogho Naaba, der über Ouagadougou herrscht(e), ein rituelles Oberhaupt. Die Mossi sind bis heute nur teilweise islamisiert, obwohl der Moogho Naaba 1785 zum Islam übertrat. Weitere Reiche waren z.B. Gulmu, das von Gourmantche regiert wurde. Seit dem 15. Jh. wanderten auch Fulbe in das Land ein; sie gründeten 1810 das Emirat Liptako. Die Fulbe blieben in Burkina Faso Wanderhirten und bewohnten kein Gebiet allein.

Um 1900 fiel Burkina Faso unter französische Herrschaft. Frankreich hatte aber nur relativ geringes Interesse an dem Land, so daß es weiter weitgehend sich selbst überlassen blieb. Formal bildete es ab 1919 die Kolonie Obervolta innerhalb Französisch-Westafrikas. 1932-1947 war es zwischen den Nachbarkolonien aufgeteilt, wurde 1947 aber wiederhergestellt.

1960 wurde Obervolta unabhängig. 1984 wurde es in Burkina Faso umbenannt.

Ethnologue.
Sylviane Janin (2000): Burkina Faso (Guide Olizane), Genf: Editions Olizane.
http://www.sil.org/silesr/2004/silesr2004-004.pdf.
Wikipedia.