Offizielle Amtssprache: Englisch
Umgangssprachen: Bahamisch, Englisch, Haitianisch, ((Griechisch, chinesische Sprachen, Syrisch-Arabisch)), (([Lucayano]))
Allgemeine Verkehrssprache ist ein Kontinuum zwischen Englisch und Bahamisch, einer englischbasierten Kreolsprache, die näher am Englischen ist als andere englischbasierte Kreolsprachen. Dabei gibt es weite Bevölkerungsteile, die nur Englisch sprechen, vor allem die britischstämmige Minderheit.
Es gibt auch eine bedeutende haitianische Minderheit. Außerdem gibt es kleine Minderheiten, die zusammen etwa 1% der Bevölkerung ausmachen und in der Regel unter sich bleiben: Griechen, Chinesen, Syrer, Juden (welcher Sprache?).
Nach paläoindianischen und mesoindianischen Siedlern lebten seit etwa 1000n.Chr. die Lucayaner, die wahrscheinlich zu den Arawak gehörten, die Inseln. Sie wurden bald nach ihrer Entdeckung als Sklaven in die Bergwerke Hispaniolas verschleppt. Schon gut 25 Jahre nach ihrer Entdeckung waren sie ausgerottet. Danach waren die Bahamas über hundert Jahre unbewohnt. Erst ab 1640 kamen englische Siedler, die später afrikanische Sklaven ins Land holten. Seit Ende des 18. Jhs. kamen auch befreite Sklaven. So lebten immer neben den Sklaven auch freie Afrikanischstämmige auf den Inseln. Nach 1776 kamen auch loyalistische Amerikaner. Gegen Ende des 18. Jhs. hielten sich Afrikanischstämmige und Britischstämmige in etwa die Waage, andere Bevölkerungsgruppen gab es praktisch nicht. Heute stellen erstere die Mehrheit der Bevölkerung, wenn auch die politische Macht bis vor wenigen Jahrzehnten in den Händen der Weißen lag. Eigentlich gibt es ein Kontinuum zwischen afrikanischer und britischer Herkunft, weil die Mehrheit der Bevölkerung unter beiden Vorfahren hat. Seit 1974 sind die Bahamas unabhängig.
APA Guide Bahamas.
Wikipedia.