
Offizielle Amtssprache: Spanisch, Französisch
Umgangssprachen: Fang, Bubi, Batanga, Benga, Gyele, Molengue, Ngumba, Ngumbi, Seki, Yasa, Bioko-Kreolisch, Annobonensisch, Spanisch
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Äquatorialguinea besteht aus drei Teilen: der Insel Bioko (früher Fernando Póo), der Insel Annobón und einem kleinen Streifen auf dem Festland, der Río Muni oder Mbini genannt wird.
Angehörige des gleichen Volkes gebrauchen in der Regel ihre gemeinsame Muttersprache: Auf Bioko ist dies Bubi, im Landesinneren von Río Muni/Mbini Fang, an der Küste verschiedene andere Nordwestbantu-Sprachen: Batanga, Benga, Gyele, Molengue, Ngumba, Ngumbi, Seki und Yasa. Auf Bioko gibt es auch Sprecher des Bioko-Kreolischen, einer englisch-basierten Kreolsprache. Diese dient auf der Insel teilweise als lingua franca, vor allem seit viele Einwanderer aus "englischsprachigen" Ländern Afrikas nach Äquatorialguinea und hier vor allem nach Bioko eingewandert sind. Im übrigen ist Spanisch lingua franca des Landes. Menschen, die über die Grenzen Kontakte haben, sprechen auch Französisch, das aufgrund der Währungsunion mit den "französischsprachigen" Ländern Westafrikas zweite Amtssprache ist. Es gibt eine kleine Mischlingsminderheit und einige Europäer, die Spanisch sprechen (?).
Allgemeine Umgangssprache ist Annobonensisch, das vielleicht ein Dialekt des Forro ist, auf jeden Fall darauf zurückgeht. Es ist auch als Fa D'Ambu bekannt. Annobonensisch ist eine Kreolsprache auf portugiesischer Basis. Schriftsprache ist Spanisch, in bestimmten Bereichen - so in der Kirche - auch Portugiesisch.
Annobón war bis 1473 unbewohnt (wie es noch heute die kleinen sie umgebenden Inseln sind), als es von den Portugiesen entdeckt und dann mit Angolanern (meist über den Umweg über São Tomé) besiedelt wurde. Die meisten heutigen Bewohner gehen auf Angolaner und auf portugiesisch-angolanische Mischehen zurück. Es bildete sich eine Kreolsprache auf portugiesischer Basis. 1778 wurde die Insel an Spanien abgetreten, das sie mit den übrigen heute äquatorialguineischen Gebieten zur Kolonie Spanisch-Guinea vereinigte. Seitdem ist Spanisch Schriftsprache der Annobonenser, deren Umgangssprache weiter Annobonensisch ist. Das Portugiesische hat einige Domänen bewahrt, so ist es die Sprache der Kirche.
Seit 1968 ist Spanisch-Guinea als Äquatorialguinea unabhängig. In den 1970er Jahren wurde die Insel Pigalu genannt.
Ethnologue.
Wikipedia.
http://www.peuplesawa.com/fr/bnnews.php?nid=185&vip=0&sites=0&seite=6.